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Sonntag, 31. Dezember 2017

2017

Welche Note würdest du 2017 geben?

Eine gute 2 :)

Deine persönlichen Highlights des Jahres?

Unsere schönen Urlaube in Italien und im Allgäu, viele tolle Momente mit den Kindern, einfach das alltägliche Leben. 

Hat sich dieses Jahr etwas Entscheidendes für dich geändert?

Wir haben beide neue Jobs an Land gezogen, die wir ab dem 2.1 bzw. 1.2.2018 antreten werden. Wir haben ein neues Auto gekauft und (erfolglos) versucht ein Haus zu kaufen.
Und umgezogen sind wir wieder nicht *lach* 

Gibt es etwas , was du in diesem Jahr noch gerne erledigen würdest?

Die Bude aufräumen und einen Kindersitz kaufen.

Was hat dich glücklich gemacht? 

Sehr sehr viel. Der Krümel, der Purzel, Jonas, meine Familie, Münster, viele nette Menschen und kleine Erfolgserlebnisse.

Was bereust du?

Nix. 

Hast du neue Freunde gefunden/alte Freunde wiedergefunden?

Wir haben engeren Kontakt zu einigen Kita-Eltern geknüpft, der uns und den Kindern gut tut. Wir haben alte Freunde besucht und zu Besuch gehabt und fühlen uns gut aufgehoben.  

Was steht im nächsten Jahr an?

Die neuen Jobs, das neue Auto (zur Wohnsituation sage ich einfach gar nix mehr *lach*), Purzel geht zur Tagesmutter, hoffentlich wieder tolle Urlaube und viele schöne Überraschungen...

Freitag, 22. Dezember 2017

Pläne...

Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.
Lucius Annaeus Seneca


So zu Abizeiten hatte ich für bestimmte Bereiche meines Lebens recht konkrete Pläne. Ich wollte spätestens mit 30 das erste Kind kriegen (check), einen Mann finden, der mich glücklich macht (check). Was ich eigentlich werden wollte oder wo es mich hin verschlagen sollte, darüber hatte ich mir weniger Gedanken gemacht.

Nach Studium, Auslandsaufenthalten, Hochs und Tiefs habe ich inzwischen einiges von meiner damaligen Lebensplanung geschafft: Studienabschluss, Job, Hochzeit, Kinder. Das was jetzt noch fehlt zum Glück: Ein nettes Häuschen. Ein eigenes Haus war immer der Plan, daran hab ich auch nie gezweifelt, dass das irgendwann passieren würde. Ob groß oder kleine, Reihe, Doppel oder freistehend, neu oder alt: das war eigentlich egal. 

Was ich damals nicht bedacht hatte war, dass der Ort dabei vielleicht eine viel größere Rolle spielt, als ich mir ausmalen konnte.

Nachdem Jonas jetzt den neuen Job 80 km nördlich von hier hat und ich ab Februar in Münster arbeite sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es eine vernünftige und richtige Entscheidung wäre, jetzt umzuziehen und den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. 
Besser jetzt den Schnitt machen, bevor die Kinder noch tiefere Wurzeln schlagen. An die Zeit bisher werden sie sich nicht/kaum erinnern und dementsprechend auch nichts vermissen. 
Außerdem lieber in eine gut infrastrukturierte kleinere Stadt ziehen, als hier in einen Vorort ohne Supermarkt. Das ist ja dann auch nicht mehr Münster, so wie wir es im Moment haben.

Wir haben also ein mittelgroßes Städtchen (mit Kino, Schwimmbädern, Kitas, Sportvereinen, Bahnhof) auf halbem Weg zwischen unseren Arbeitsstellen auserkoren, unserer neue Heimat zu werden. 
Die Immobilienpreise in Münster sind absurd und in dem Ort konnten wir uns richtig was leisten. Ganz schnell haben wir dann auch ein Haus gefunden - freistehend, 220 m² plus Keller und Dachboden, mit Garage, Gartenhaus, Garten, Fußbodenheizung und Hauswirtschaftsraum.
Wir haben zugeschlagen und direkt unsere Bausparkasse informiert, die uns sofort die Finanzierung zusagte.
Einige Tage später kam nach dem Hoch - "Wir kaufen ein großes Haus" -  der Fall - " Ne, mit einem befristeten Vertrag geht das nicht". 
Nach einem klarstellenden Telefonat wurde uns abermals versichert, dass die Finanzierung klappen würde, nur zu etwas schlechteren Konditionen. 
 Während wir dann schon die Einrichtung des Hauses planten, uns auf Kita-Plätze bewarben und mit dem Eigentümer über den Verbleib einiger Dinge verhandelten kamen aber immer wieder neue Probleme auf. Unser Ansprechpartner bei der Bausparkasse machte einen immer inkompetenteren Eindruck und nach einigen Wochen Hin und Her in denen wir alle möglichen Unterlagen - teils mehrfach- eingereicht und meine Eltern für eventuelle Probleme mit ins Boot geholt haben, platzte die Finanzierung - diesmal endgültig. Die Bank war der Meinung der Preis sei zu hoch und sie hätte keine ausreichende Sicherheit.
Wir waren nach dem ganzen Hick Hack schon halbwegs darauf eingestellt und die Absage kam nicht wirklich überraschend.
Wir waren ein paar Tage sehr traurig und hatten daran zu knabbern, dass unser toller Plan nun doch nicht aufging und wir wieder vor unserem unfertigen Lebensplan standen, aber bei mir hat sich da ganz schnell ein anderes Gefühl dazu gemischt:
Erleichterung

Wenn diese ganze Erfahrung für etwas gut war, dann dafür zu erkennen, was mir wirklich wichtig ist. So sehr ich mir immer noch ein Haus mit einem kleinen Garten und mehr Platz wünsche - wenn wir dieses Haus finden, dann sollte es in Münster sein. 

Die Vorstellung die Stadt zu verlassen, die seit über 10 Jahren mein zu Hause ist, hat mich wirklich sehr bedrückt. Ich hab mir immer wieder gesagt, dass es auch in der neuen Stadt gut werden würde, hab mir das Haus vor Augen geführt, das wir gemütlich und heimisch machen würden. Aber meine Gedanken haben selten das Haus verlassen. Und dass dieses Haus eben in einem Ort mehr oder weniger im nirgendwo steht, wo wir niemanden kennen und völlig von vorne anfangen würden, das hat mich geängstigt. 

Ich habe unsere Situation in den letzten Monaten aus verschiedenen Perspektiven gesehen, ich habe Meinungen von anderen gehört, die meine Sichtweise beeinflusst haben. Das eigene Haus ist nicht mehr das ultimative Endziel. Wir kennen hier jede Menge Leute, die in Wohnungen wohnen und viele davon wollen auch, dass das so bleibt, weil Ihnen die Vorteile der Lage der Wohnung mehr geben, als ein Haus mit Garten. Das Leben " in der Stadt" (fürs Münsterland ist Münster ja eine Großstadt ;) hat auch Vorteile: wir haben alles in fußläufiger Entfernung, was wir zum Leben brauchen; wir kennen die Strassen, die Spielplätze, die Schleichwege, die Menschen - Münster ist auch ein Dorf; man trifft ständig jemanden, den man kennt. Und selbst die etwas abgelegeneren Stadtteile, in denen wir uns am ehesten was leisten könnten sind immer noch näher, als eine andere Stadt. Und auch wenn das einen Kita/Schulwechsel für die Kinder bedeuten würde, sie könnten immer noch mit den alten Freunden in den gleichen Sportverein gehen oder auf die gleiche weiterführende Schule oder sich einfach so nachmittags verabreden. So groß ist Münster nun auch wieder nicht, dass das nicht noch ginge. 

Natürlich wäre ein Garten für die Kinder toll und praktisch, aber wenn ich mal ehrlich bin: Krümel geht genauso gerne auf den Spielplatz - und davon hat er hier eine große Auswahl- wo er einen Haufen bekannte und unbekannte andere Kinder trifft. Nur für mich wäre es bequemer ihn einfach in den Garten zu scheuchen.

Natürlich ist unsere Wohnung zu klein, es ist eng ständig fällt man über irgendwas und weiß nicht wohin mit den Sachen. Aber den Kindern ist das völlig egal. Die finden immer Platz für sich. Die hüpfen auf dem Sofa, krabbeln unterm Tisch lang und bauen die Eisenbahn dann eben im Flur auf. Wir haben die Erwartung, dass die Kinder Platz brauchen, aber in Wirklichkeit holen die sich aus dem was sie haben genau das, was sie brauchen. Und wenn wir dann mal runterrechnen wie viel Zeit wir - vom Schlafen abgesehen- tatsächlich zu Hause verbringen... da lohnt es sich kaum mehr Platz zu haben.

Natürlich ist es auch für die Altersvorsorge sinnvoll an Eigentum zu denken. Das haben wir auch noch nicht aufgegeben. Wir haben nur beschlossen, dass der Zeitpunkt vielleicht erst später in unserem Leben kommen wird, als gedacht und wir sind bereit, das Risiko einzugehen, dass er vielleicht gar nicht kommen wird.

Natürlich nutzen wir die kulturelle Angebote, die die Stadt zu bieten hat nicht wahnsinnig intensiv, so wie man es vielleicht erwarten würde. Wir gehen selten ins Theater oder ins Kino und auch nicht essen. Aber das liegt auch an unserer Lebenssituation. Im Moment liegt unser Fokus auf den Kindern. Wir nutzen den Zoo, das Naturkundemuseum, die Schwimmbäder und Spielplätze, das Sporteln, die Sportvereine und die Kita. Wir gehen vielleicht nicht jede Woche auf den Markt und auch mal 6 Wochen gar nicht in die Stadt. Aber manchmal machen wir zu Fuss einen Ausflug zum Käsetüte-kaufen, zum Eisessen, auf den Send, zum Weihnachtsmarkt oder zum Saftladen. 

Unere Wurzeln hier sind einfach schon zu tief. 
Jonas ist ja eh hier zu Hause, ich fühle mich hier schon lange zu Hause. Münster ist die Stadt, in der wir uns kennengelernt haben, in der wir geheiratet haben und wo unsere Kinder zur Welt gekommen sind. An so vielen Orten, in so vielen Gebäuden stecken Erinnerungen. Das lässt sich mit noch so viel Vernunft einfach nicht wegrationalisieren.
Krümel hat seine kleine Gang in der Kita, seine Freunde aus dem Pekip. Ab August wird Purzel seine Gang mit den Geschwistern gründen. Krümel kennt hier schon die Wege, weiß, wer wo wohnt, wie man zum Spielplatz kommt, liebt das Sporteln und den Zoo. 

Wir haben SO viel. Wir haben uns, wir haben gute Jobs mit denen wir genug Geld verdienen, uns ein schönes Leben zu gönnen, sind gesund und haben zwei wundervolle, gesunde Kinder. Das sind mehr als genug Gründe, um glücklich zu sein und ich weigere mich, diese Segen wegen einem Plan, der halt nicht so gekappt hat, nicht wertzuschätzen. 

Unsere kleine Wohnung, deren Wände vor ein paar Wochen noch auf uns zu zukommen schienen, scheint mich jetzt eher umarmen zu wollen. Was in dieser Wohnung alles passiert ist, wer hier schon zu Besuch war, welche Veränderung hier stattgefunden oder Ihren Lauf genommen haben... so viele gute Erinnerungen stecken in dieser unserer ersten gemeinsamen (!) Wohnung. 
Unsere gemütliche Festung, unser Rückzugsort in unserem persönlichen Paradies. 
Wir suchen zwar jetzt etwas größeres, aber solange genieße ich noch die muckelige Enge, die uns umgibt und uns zusammenschweißt und die den Kindern bisher ein gutes Zuhause war.

Ich genieße jeden Tag, dass ich noch hier bin und hier bleiben werde. Ich freue mich über bekannte Gesichter an der Supermarktkasse, kleine Pläuschchen beim Kinderabholen und Kinderverabredungen am Nachmittag. Ich gucke in die Fenster der Wohnung der Leute die wir hier kennen und zehre an schönen Erinnerungen wie an Nektar.

Vor allem genieße ich das Gefühl, angekommen zu sein, an dem Platz zu sein, an den ich gehöre - auch ohne Haus! 

Bildergebnis für sprüche glücklich



Freitag, 6. Oktober 2017

dies und das

* Jonas hat einen neuen Job - ohne Reisetätigkeit!
* Wir haben eine neues Auto gekauft! An unserem ist wieder irgendwas kaputt und es lohnt sich nicht mehr, da noch Geld reinzustecken! Also haben wir Gebrauch von der "Diesel-Prämie" gemacht und tatsächlich einen Neuwagen gekauft! Es dauert noch 3-4 Monate bis wir ihn bekommen, aber ich freue mich schon drauf! 
* Wir haben immer noch keine Kinderbetreuung für den Purzel :(
* Freitags frei haben ist richtig super :)

Freitag, 30. Juni 2017

Tag im Leben // Familienedition - Sommer 2017

[Ich hab den -Tag im Leben Frühling- Post total verschwitzt. Aber jetzt gibt's dafür direkt den Sommer]

26. Juni 2017 {Montag}

Kristine - 32 Jahre
Jonas - 33 Jahre
Krümel - 2 Jahre8 Monate
Purzel - 6, 5 Monate

2.30
Purzels Nachtsnack

5.30 
Wecker klingelt, wird gesnoozt.

5.46
Ich stehe auf, Jonas und Purzel schlafen noch, Krümel ruft. Ich decke ihn noch mal zu, gehe ins Bad, ziehe mich an und suche meine Sachen zusammen. 

6.06
Ich sage Jonas Tschüß, ziehe meine Regenjacke an (es regnet und weil unser Auto immer noch sonstwo und vor allem kaputt ist muss ich Bahn, sprich vorher Fahrrad zum Bahnhof, fahren). Ich hole mir eine Flasche Wasser aus dem Keller, stelle mein Rad raus und merke, dass mein Helm noch oben ist, also noch mal hoch.

6.10
Abfahrt zum Bahnhof

6.23 
Ankunft am Bahnhof, ich finde einen Parkplatz und gehe zu den Fahrkartenautomaten im Hauptgang, die sind aber immer noch kaputt (ich hatte da am Samstag schon mal geguckt), also gehe ich zu den Automaten im Nebengang, wo aber einige Leute stehen. Die sind zum Glück schnell fertig und ich kann mein Ticket kaufen. 

6.30
Ich sitze im Zug, mir ist etwas schummerig, ich versuche zu lesen, entscheide mich dann aber doch für ein Nickerchen.

7.11
Ankunft am Bahnhof

7.14
Ich stempele mich ein. Im Büro angekommen erinnere ich mich (dank eines Banners) dass meine Kollegin Geburtstag hat und gratuliere ihr. Wir gehen direkt erst mal kurz einkaufen, ich hab eh ne halbe Stunde, die ich quasi totschlagen muss, weil ich mit der Bahn unflexible bin und die halbe Stunde die ich länger bleibe mir als Pause abgezogen wird. 

7.21
Ich stempele mich zum einkaufen aus. Ich hole mir ein Sixpack Wasser und Joghurts.

7.43 
Wir sind wieder da. Es gibt ei Geburtstagsfrühstück, ich hole mir ein Marmeladenbrötchen, suche meine Akten und sortiere die Poststücke, von denen die Hälfte nicht für mich ist. 

10.27
Ich hab meine Akten fertig und langweile mich erst mal.
Ich hänge Akten ab und esse noch was.

13.00 
Ich setze mich zu den Kollegen zum Mittagessen.

13.38 
Ich stempele mich aus und gehe zum Bahnhof.

13.52
Der Zug kommt.

14.30
Ankunft in Münster

14.38
Zu hause, ich stelle mein Rad in den Keller. Jonas und ich essen zusammen, dann ruhe wir uns auf dem Sofa aus.

15.30
Purzel ist wach, er gluckst vor sich hin und spielt mit seiner Schlange. 

15.45 
Ich stille den Purzel. 

16.00 
Zeit Krümel abzuholen. Wir beschließen spontan noch zum Send zu gehen und packen in Windeseile das Nötigste ein.  

16.15
Wir fahren los.

16.20
Wir sammeln den Krümel an der Kita ein. Der zeigt mir in einem Buch noch ein Schranke ("hat Krümel auch"). Wir setzen ihn in seinen Fahrradsitz und radeln los.

17.10
Wir fahren mit dem Riesenrad. 

17.30
Krümel fährt, stolz wie Oscar, im Kinderkarussell, erst im Rennauto, dann in einem Jeep und die letzte Runde in der Lokomotive.
Danach gehen wir noch Popcorn kaufen, eine große Tüte zum Mitnehmen und eine kleine zum gleich essen.
Wir setzten uns auf eine Bank und vertilgen das Popcorn, danach machen wir uns auf den Heimweg.

18.15 
Zu Hause angekommen, Krümel spielt mit der Eisenbahn.

19.15
Abendessen fertig, Jonas macht Krümel bettfertig, ich den Purzel. Ich stille Purzel noch. 

19.50
Purzel schläft.

20.00
Krümel auch.

20.15
Wir gucken die Auswanderer, Jonas bearbeitet dabei Fotos. Ich döse etwas weg dabei.

22.30
Ich gehe duschen, putze Zähne und mache mich fertig.

23.10
Schlafenszeit!

Samstag, 24. Juni 2017

Paco, der Papagei

Heute war ein besonderer Tag. 
Der Krümel hatte seinen ersten großen Auftritt in einer kleinen Aufführung der Kita.
Die ganze Woche über wurde in der Kita mit den Kindern geprobt und heute durften sie uns dann vorführen, was sie da so fleißig einstudiert hatten. 

Zu diesem tollen Ereignis sind auch die Großeltern angereist und zusammen mit ca 100 anderen Eltern, Geschwistern, Omas und Opas haben wir uns in das Pfarrheim gezwängt.
Wir waren wahrscheinlich aufgeregter als der Krümel, der nicht so recht wusste, was eigentlich auf ihn zukommt und schon gar nicht, dass es ein größeres Publikum geben würde als bei so manchem Amateurkonzert. 
Keiner wusste, was uns erwartet, nur dass das Stück "Paco, der Papagei" heißt.

Paco, der Papagei lebte unglücklich und angekettet in einem Laden. Aber eines Tages kann er sich befreien und reist mit einem Schiff um die Welt, wo er Paris, Spanien, Amerika, Ägypten, den Südpol und Afrika bereist und am Ende auf einer Südseeinsel eine neue Heimat findet. Auf der Reise trifft er Pantomimen, Stiere, Toreros, Cowboys, Löwen, Affen, Elefanten, Giraffen, Pinguine, Schlangentänzerinnen, Kamele und Fischer.

Krümel und die anderen Kinder aus seiner Gruppe haben die Möwen dargestellt, die kurz nach der Abreise um das Schiff herumflogen. Das war wirklich unheimlich niedlich, wie sie da im Kreis gerannt sind.
Sowieso war es sehr beeindruckend, dass die Kinder das 40 Minuten lange Stück so toll hinbekommen haben. Selbst die Kleinsten haben toll mitgemacht und alle, Kinder wie Zuschauer, hatten ganz viel Spass!

Danach gab es noch einen kleinen Umtrunk und Kekse für die Kinder, die sich dann auf der Wiese vor dem Pfarrheim erst mal austoben konnten. Dabei war es wieder wunderbar zu sehen, wie der Krümel auch von den großen Kindern mit eingebunden wird und wie gut die sich um ihn kümmern. Er wird seine Freunde nächstes Jahr sehr vermissen, wenn die dann erst mal in der Schule sind.

Wir sind sehr froh und dankbar, dass die Kita (und der Förderverein) diese tollen Erlebnisse ermöglicht!

Donnerstag, 13. April 2017

Harry Potter in Concert

Vor einiger Zeit haben wir im Fernsehen durch Zufall gesehen, dass es eine Veranstaltungsreihe gibt, die Harry Potter in Concert heißt. Dabei wird ein Harry Potter Film gezeigt und die Filmmusik wird von einem Orchester live gespielt. Das klang ziemlich cool und soll auch sehr beeindruckend sein. 

Überraschenderweise hat Jonas für uns Karten für den Auftritt in Oberhausen besorgt und da waren wir dann am 31.03.


Die Arena war zwar nicht ausverkauft, aber doch ziemlich gut besucht. Wir waren beeindruckt von der Diversität der Zuschauer. Von Kindern über nerdigen Mittzwanzigern in Kostümen zu aufgebrezelten Mädels-Cliquen und Rentnern war wirklich alles vertreten. Und das für einen Film, der 15 Jahre alt ist ;)


Das Konzert war echt ganz toll, auch wenn man leider sagen muss, dass die Arena für klassische Musik nicht den optimalen Klangkörper bietet.
Außerdem war das Spiel so perfekt, dass man fast nicht gemerkt hat, dass es live gespielt wurde ;) Aber es war echt toll während des Films immer wieder dem Orchester zuschauen zu können und viel bewusster mitzubekommen, wann man von der Musik davongetragen wird. 
Uns hat's richtig gut gefallen. Im Januar gibt's den zweiten Teil, wir überlegen da auch wieder hin zu gehen ;)

Sonntag, 26. März 2017

Mutterfragebogen Teil 2

39. Wünscht du dir, dass deine Arbeit als Mutter mehr anerkannt wird?

Häufig schon, aber ich habs mir ja selbst ausgesucht. Auch, wenn de Kinder nicht jedes Mal Danke sagen, dafür, dass ich ihnen was gekocht oder sie gewickelt hab, so haben sie doch ihre eigene Art mir das zu zeigen.

40. Findest du das Wort Arbeit in diesem Zusammenhang passend?

Ja und nein. Es ist Arbeit im wörtlichen Sinne, klar. Man sitzt ja nicht nur auf dem Sofa rum und träumt vor sich hin, man hat gewisse Dinge zu tun und so gesehen ist es Arbeit. Aber ich würde es nie mit einem "Job" vergleichen, weil es eben doch ganz anders ist.

41. Kannst du selbst gut anerkennen, was du als Mutter tust?

Ich denke schon, dass ich das ganz gut hinkriege. Die Kinder leben noch, bekommen täglich was zu essen, haben saubere Klamotten und noch haben wir weder Mäuse noch Ameisen in der Wohnung *lol*
Ich sehe durchaus, was ich tue :)

42. Ein Gegenstand deines Kindes den du ewig aufbewahren wirst?

Puh, bisher die Bändchen aus dem Krankenhaus.

43. Wie hast du dir als Kind das Großsein vorgestellt?

Ganz toll. Ich weiß noch in der 1./2. Klasse da wollten wir immer 10 sein!! Aber so konkrete Vorstellungen davon wie Großsein ist hatte ich nicht, oder zumindest erinnere ich mich nicht dran.

44. Ist es besser oder schlechter geworden oder einfach nur anders?

Es ist jedenfalls nicht immer einfach!

45. Wärst du gerne noch mal zehn?

Ja, wenn ich danach wieder ohne Umweg 32 werden könnte schon.

46. Welches Spiel deines Kindes langweilt dich zu Tode?

Bauklötze bauen, weil jedes Türmchen spätestens nach dem dritten Stein wieder zerstört wird.

47. Was hast du durchs Muttersein über dich und die Welt gelernt?

Ich hab erfahren, wie viele Möglichkeiten und Angebote es für Familien gibt, aber auch, wie schwer es ist sie wirklich anzunehmen.
Außerdem merke ich jetzt selber, dass ich unausstehlich bin, wenn ich Hunger habe ;)

48. Verstreicht die Zeit mit Kind schneller als früher, langsamer oder gleich schnell?

Die Zeit verfliegt. Ich kann nicht glauben, dass wir einen fast Zweieinhalbjährigen haben und der Purzel ist auch schon nicht mehr so klein, obwohl er doch gerade erst geboren wurde.

49. Kurz mal vorgespult: ein Sonntagmorgen, dein Kind ist 16 Jahre, was tut ihr?

Ich hoffe gemütlich zusammen frühstücken, mit Kakao, Eiern, Brötchen. Mein 16-jähriger Krümel im Schlafanzug, noch nicht ganz wach und vielleicht etwas mürrisch, Jonas und ich geduscht und gut gelaunt. Der 14-jährige Purzel und vielleicht das 3. Geschwisterkind necken den großen Bruder liebevoll und wir unterhalten uns über die Pläne für den Tag (je nach Wetter und Jahreszeit, ein Ausflug, Spaziergang, Sportevent der kids? oder fauler Schlumpftag).

50. Hast du mehr oder weniger Angst, seit du Mutter bist?

Andere Angst. Meine größte Angst war eigentlich immer, keine Kinder zu bekommen. Jetzt hab ich zwei und bin diese Angst los. Dafür mache ich mir natürlich permanent Sorgen um die beiden.

51. Wovor ganz besonders oder nicht mehr?

Besonders hab ich Angst, dass meiner Familie was zustößt, dass die Kinder nicht glücklich sind/werden.

52. Welche Momente mit deinem Kind machen dich extraglücklich?

Wenn wir morgens vor dem Aufstehen alle zusammen im Bett kuscheln, wenn die Kinder aus vollem Herzen lachen und  Krümel durch die Wohnung tollt,  wenn wir zu viert etwas unternehmen, egal ob Busfahren in die Stadt oder ein Ausflug in den Zoo.

53. Kindergarten-Basteleien: Aufheben oder (heimlich) wegwerfen?

Vor der Frage stehe wir auch gerade, noch ist alles da, aber ich werde 99 % davon demnächst entsorgen. Im Moment sind es eh meist leere Blätter, die rundherum eingeschnitten wurden. Ich denke besondere Einzelstücke werden wir aufheben, aber die lieblose Massenware wird entsorgt.

54. Was war deine unnötigste oder beknackteste Anschaffung fürs Kind?

Ein extra Regenschutz für den Kinderwagen. Wir wussten nicht, dass da sowieso eine Regenplane bei ist, also haben wir eine bestellt und die ist nicht mal richtig wasserdicht.
Ansonsten wir haben eigentlich nichts, das wir so gar nicht benutzt hätten. Als Krümel kam waren wir ja noch jung und arm und haben gut überlegt, was wir anschaffen und was nicht. Insgesamt haben wir vielleicht etwas viele Klamotten :) aber die haben wir auch schon noch wieder weiter verliehen und das rechtfertigt doch die Anschaffung :)

55. Was machst du ganz anders als deine Eltern?

Das kann ich noch nicht so genau sagen.

56. Um etwas besser zu machen? Um etwas nicht so falsch zu machen? Oder weil du einfach ein anderer Mensch bist?

Das wird sich zeigen

57. Was machst du genau wie sie?

Ich versuche eine sichere und geregelte Umgebung zu schaffen.

58. Dein liebstes kleines Familien-Ritual oder Ritual mit deinem Kind?

Krümels "bißchen toben", wenn Papa nach Hause kommt, Bananenmilch am Sonntag, gemeinsam Abendessen, knuddeln vorm Schlafengehen.

59. Was würdest du an einem freien Wochenende ohne Kind tun?

Aufräumen, schlafen, rumgammeln...

 60. Wenn du dir als Mutter etwas wünschen dürftest, von der Gesellschaft, der Politik, von wem auch immer, was wäre das?

Ich würde mir wünschen, dass man als Mutter und auch als Vater wirklich keine Nachteile mehr hat. In vielen Jobs ist es immer noch schwer als Frau, ich wurde bei 20 Bewerbungen nur von einem einzigen Anwalt eingeladen und ich bin davon überzeugt, dass das zumindest teilweise damit zusammen hing, dass ich schon ein Kind hatte (und dann ja auch vielleicht noch eins kommt). Und das Elterngeld und die Elternzeit sind gute Sachen, aber wir haben grade am eigenen Leib erfahren, wie ungern Firmen das grade bei Männern immer noch sehen.

61. Wie geht's der Liebe?

Der Liebe zu Jonas gehts gut, auch wenn sie im Moment nicht im Vordergrund steht. Dafür geht es der Familienliebe noch viel besser.

62. Was würdest du einer kinderlosen Freundin nicht erzählen, wenn sie dich fragt, wie das Elternsein wirklich ist?

Wie anstrengend es sein kann ein 6 Kilo-Kind studenlang durch die Gegend zu tragen und wie frustrierend es ist, manchmal einfach nicht zu wissen, warum die Kleinen weinen.

63. Wann hast du zuletzt über eine andere Mutter den Kopf geschüttelt?

Freitag auf dem Spielplatz.

64. Wann hat eine andere Mutter zuletzt über dich den Kopf geschüttelt?

Wahrscheinlich besagte Mutter am Freitag auf dem Spielplatz.

65. Wie erlebst du ganz generell den Umgang von Müttern untereinander?

Ich hab noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber ich merke schon, dass man bei manchen Themen vorsichtig sein muss, was man sagt, um sich keine Vorhaltungen über richtig und falsch einzubrocken.

66. Wärst du ohne Kind glücklicher, weniger glücklich oder genauso glücklich wie mit Kind - oder hast du dir diese Frage nie gestellt?

Ich wäre ohne Kinder auf jeden Fall unglücklich!

67. Fragst du dich heute manchmal, was du früher mit all der Zeit angefangen hast?

Allerdings!!

68. Wonach hat deine Kindheit geschmeckt?

Meine Kindheit hat eher gerochen, nach feuchtem Gras und frisch gemähten Wiesen...

69. Und wie findet dein Kind diesen Geschmack?

Ich hoffe, wenn wir irgendwann mal einen Garten haben werden sie den Geruch auch mögen.

70. Wie funktioniert das für dich: Arbeit und Familie?

Das sehe ich ab Juni wieder, aber ich denke dass das gut klappen wird. Meine Arbeit ist ganz kinderfreundlich und Krümel liebt ja auch die Kita, so dass wir alle damit zufrieden sind.

71. Der lustigste Blödquatsch , den du mit deinem Kind gerne machst?

Kitzeln, Toben, Höhlen bauen.

72. Fühlst du dich als Mutter manchmal einsam?

Ja manchmal, wenn ich Gesprächsbedarf hab und auf die Frage wie es in der Kita war zu hören bekomme " Kita ZU!" (Krümels Version von "Ich möchte nicht darüber sprechen")

73. Die schönste Wortschöpfung deiner Kindes?

Kokolade (Schokolade), Apezieren (Spazieren)

74. Wie würdest du ihn als Vater beschreiben?

aus Kindersicht: vollkommen,
aus Muttersicht: Spielkind ... der Müll... *lol*

75. Und dich als Mutter?

Ich bin stets bemüht, den Überblick zu behalten, aber immer wieder lasse ich mich mitreißen in das wunderbare Chaos!

76. Was vermisst du?

Einige Haare und normale (= nicht Still-) Klamotten

77. Bärchenwurst?

Aber ohne Brot :)

Sonntag, 5. März 2017

Mutterfragebogen Teil 1

1. Wie geht's dir?

Gut.

2. Was macht dich gerade glücklich?

Meinen Kindern beim Schlafen, Spielen, Essen, Wachsen zuzusehen. Am Wochenende schöne Sachen unternehmen und den Krümel mit kleinen Freuden (Kekse zum Mittagessen, Saft in der Stadt) überraschen.

3. Was weniger?

Die wachsende Enge in unserer Wohnung, Kinder zwei Stockwerke hochschleppen, Welt-Politik

4. Ist es in Ordnung vorm Kind zu fluchen?

Ich finde schon, wenn es mal rausrutscht, aber dann muss man auch hinnehmen, dass die Kinder das auch tun! 

5. Wie fluchst du denn am liebsten, wenn das Kind es nicht hören kann?

Ich weiß es gar nicht so genau, aber ich glaube ich fluche fast immer (egal wo das Kind ist) "Himmel Herrgott". 

6. Welche Ausdrücke waren in deiner Kindheit verboten?

Sehr wahrscheinlich "sche***", aber vor allem erinnere ich mich, dass wir nicht " geil" sagen sollten.

7. Hat dich das Muttersein müde oder auch wach gemacht?

Meine Kinder sind zum Glück gute Schläfer und ich schon immer notorisch müde, so dass ich nicht das Gefühl habe, müder zu sein, als vorher. Ich bin jetzt eher gezwungenermaßen mehr wach und wir unternehmen auch mehr. 

8. Welche drei Dinge wünscht du dir von deinem Partner gerade am meisten?

- Aufmerksamkeit - für mich UND die Kinder
-Anerkennung für das was ich tue 
- dass er den Müll runterbringt :)

9. Was stünde wohl auf seiner Wunschliste?

- Ausschlafen
 Anerkennung?

- dass ICH den Müll runterbringe?? :)

10. Was findest du an deinem Kind gerade besonders hinreißend?

Krümels ansteckendes freches Lachen und seine unbefangene Begeisterung mit der er sich auch an den kleinsten Dingen erfreuen kann.
Purzels zahnloses Grinsen, wie es über sein ganzes Gesicht strahlt.

11. Pink und "Hello Kitty", Hellblau und Laserschwerter- okay oder nicht?

In Maßen finde ich das ok, man kommt ja auch kaum drum rum. Krümel hat schon einige Jungsklamotten, obwohl wir in Erwartung eines ggf. andersgeschlechtlichen Geschwisterchens darauf geachtet haben, dass wenigstens ein Teil der Klamotten "neutral" ist. Krümel trägt aber auch rote Hosen und Pullis.
Krümel hat jede Menge Autos, aber auch zwei Puppen und eine Spielküche. Meist entscheidet er sich für die Autos, letztens hat er sich bei Bekannten aber sehr für das Puppenhaus interessiert... Uns ist das völlig egal. Wenn er sich Puppensachen zum Geburtstag wünscht bekommt er die und wenn er weiter Autos und Bagger spielen möchte ist das auch gut.

12. Welche Wünsche würdest du deinem Kind gerne ausreden?

Bisher sind die klar artikulierten Wünsche (bisschen toben, basteln, Schienen bauen, (Laugen-)Stange haben) vom Krümel eigentlich alle erfüllbar. Gut, Laugenstange bekommt er nicht immer und das Basteln morgens vor der Kita muss auch nicht unbedingt sein, außerdem bekommt er nicht das Handy zum Spielen.

13. Wie groß, denkst du, ist dein Recht, seinen Geschmack mehr oder weniger subtil in bestimmte Bahnen zu lenken?

Als wir zum Taufgespräch für den Krümel beim Pfarrer waren und uns darüber unterhalten haben warum wir ihn taufen lassen wollen, da hat der Pfarrer etwas gesagt, das uns als richtig erscheint: Wir treffen (unvermeidlich) so viele Entscheidungen für unsere Kinder - die Entscheidung, dass es sie überhaupt gibt, wo sie wohnen, wo sie zur Schule gehen, was sie zu essen bekommen- da dürfen wir auch die Entscheidung treffen welcher Religion sie (zunächst) angehören. Das heißt ja nicht, dass das für immer so bleiben muss und wenn sie älter sind können die Kinder ja selbst Entscheidungen treffen und die der Eltern teilweise auch wieder rückgängig machen.
Ich denke also schon, dass wir das Recht haben für unsere Kinder zu entscheiden, auch in punkto Geschmack. Das schließt ja nicht aus, dass sie später andere Entscheidungen treffen.

14. Wenn du wählen könntest zwischen deinem Vor-Schwangerschafts-Körper und dem Körper, den du jetzt hast, welchen hättest du lieber?

Im Moment den Vor-Schwangerschaftskörper, denn die "Stillkilos" werden mich noch eine Weile begleiten und ich meine Still-Oberweite lässt alle Klamotten komisch aussehen :)

15. Was ist das Kindischste an dir?

Das ist schwer festzumachen. Ich bin manchmal gerne sehr albern, ich male gern in Malbüchern (übrigens schon immer, nicht erst seit Erwachsenenmalbücher neuerdings Trend sind!), ich gucke hin und wieder gerne Kinderfilme und ich kann noch fast jedes Rolf Zuckowski-Lied mitsingen!

16. Der schönste Moment deiner Kindheit?

Puh, ich glaube nicht, dass sich das auf einen Moment reduzieren lässt, aber ein Moment, der mir idyllisch im Kopf bleibt ist, wenn meine Schwester und ich stundenlang im Sommer im Garten geschaukelt und so getan haben, als wären wir im Ponyland ;)

17. Hast du schon damals als Kind so empfunden, oder ist es ein Erwachsenengedanke, dass es einen schönsten Moment gegeben hat?

Ich fand das auch damals schon toll, aber ich denke, die Suche nach DEM schönsten Moment ist erwachsenengemacht.

18. Was möchtest du deinem Kind gerne zeigen?

Geborgenheit und Zufriedenheit. Ich möchte, dass meine Kinder mit sich im Reinen sind, sich sicher und wohl fühlen zu Hause und mit dem was sie haben. Sie sollen wissen, dass sie immer geliebt werden und jederzeit zu ihren Eltern kommen können, ganz egal, was ist.

19. Was würdest du gerne vor ihm verstecken?

Die schlechten, bösen, unzufriedenen Menschen.

20. Fragst du dich oft, ob du eine gute Mutter bist?

Mehrmals täglich.

21. Was ist in deinen Augen eigentlich eine gute Mutter?

Es gibt nicht EINE gute Mutter. Jede Mutter, die ihr Kind liebt und nur das beste für es will ist eine gute Mutter. Nichtsdestotrotz sollte eine "gute" Mutter etwas Geduld mitbringen oder sich aneignen, ihrem Kind Freiräume lassen, auch mal Quatsch machen können und trotzdem konsequent sein.

22. Ist es schwerer eine gute Mutter als ein guter Vater zu sein?

Ich denke eigentlich nicht. Egal ob Mutter oder Vater, man muss für sein Kind da sein und ihm LIebe entgegenbringen. Es ist nur schwerer von der Außenwelt als gute Mutter wahrgenommen zu werden. Das alte Rollenbild noch immer nicht ganz verblasst. Das führt, in meinen Augen, dazu, dass die Väter, die sich um ihre Kinder kümmern schon deshalb als gute Väter betrachtet werden. Von der Mutter hingegen wird ganz selbstverständlich erwartet, dass sie sich um die Kinder kümmert und um eine "gute" Mutter zu sein muss sie dann noch ein bisschen mehr machen.

23. Wie immer deine Antwort gerade ausgefallen ist: Empfindest du das als ungerecht?

Ja, vielleicht ein bisschen.

24. Wie nennen wir das jetzt, was Mann und Frau untenrum haben?

Darüber mussten wir uns noch keine Gedanken machen :)

25. Würdest du gerne mehr Kinder- und Alltagskram an deinen Partner abgeben?

Im Prinzip schon. Dadurch, dass Jonas so lange arbeitet bleibt eigentlich so ziemlich alles an mir hängen. Aber ich bin bei vielen Dingen auch sehr eigen und möchte, dass es auf eine bestimmte Weise erledigt wird und das kann natürlich nur ich am besten ;) So ist es dann auch ein bisschen meine Schuld.

26. Gelingt es dir, ihn die Dinge auf seine Art tun zu lassen?

S.o. :) bei manchen Sachen muss ich mich zusammenreißen, bei anderen ist es mir egal, aber ich bin da schon etwas schwierig.

27. iPad- und Handyspiele für Kinder: gute Sache oder schlechte Idee?

Das kommt auf die Situation an. Als wir mit dem Krümel im Krankenhaus waren, haben sie uns den Alltag erleichtert. Ab einem bestimmten Alter können sie ja auch fürs Lernen förderlich sein. Aber sie sollten nicht als Ersatz für (Spiel-) Zeit mit den Kindern dienen.

28. Kinderbücher: gute Sache oder schlechte Idee?

Immer eine gute Sache!

29. Welche Antwort ist dir leichter gefallen?

Die zweite ;)

30. Auf einer Skala von 1 (wenig) bis 10 (sehr): Wie geduldig bist du? 

6-7 würde ich sagen (leider).

31. Und wie genervt?

Das hängt von äußeren Umständen ab:
morgens um 6 mit knurrendem Magen 8-9
nach der 15. Ermahnung mit knurrendem Magen 10
satt, bei Sonnenschein auf dem Spielplatz: 0
im Mittel würde ich sagen so 4

32. Wie sehr stören dich diese Werte?

Sie stören mich schon, aber manchmal können die Kleinen einen halt auf die Palme bringen und das gehört auch dazu.

33.Von welcher Charaktereigenschaft hättest du gerne mehr abbekommen?

Ehrgeiz vielleicht. Ich bin 0 ehrgeizig!

34. Dein liebstes Kuscheltier als Kind?

Mein Bärchen (ein roter Stoffbär, mit weißem Kopf)

35. Weißt du noch, wann dieses Kuscheltier aus deinem Leben verschwunden ist?

Gar nicht, er sitzt im Schlafzimmer auf der Fensterbank und wenn Jonas weg ist darf er mir im Bett Gesellschaft leisten.

36. Was hast du dir vor der Geburt deines Kindes für dein Leben vorgenommen?

Ich hab mir da eigentlich wenig Gedanken drum gemacht. Das einzige, was für mich schon seit Schulzeiten feststand, war: Mit 30 lasse ich mich künstlich befruchten, wenn ich bis dahin keine Kinder hab *lol*

37. Hast du es gehalten, gebrochen, ist etwas dazwischen gekommen, oder hast du dir erst gar nichts vorgenommen?

Es wurde nicht nötig, denn ich habe mit 30 ein Kind bekommen und darüber bin ich sehr glücklich.

38. Wo hört der Spaß auf?

Bei Beleidigungen, Handgreiflichkeiten und allem was darüber hinausgeht.


Donnerstag, 2. Februar 2017

Tag im Leben // Familienedition - Winter 2017

[Ich wollte schon länger einen "Tag im Leben-Post" schreiben. Es wird dabei einfach nur der gesamte Tagesablauf eines Tages möglichst kleinschrittig festgehalten, um irgendwann später mal nachlesen zu können, wie da Leben früher so war. Ich habe mir vorgenommen das 4 mal im Jahr zu machen, im Winter, Frühling, Sommer und Herbst. ]

01. Februar 2017 {Mittwoch}
Kristine - 32 Jahre
Jonas - 33 Jahre 
Krümel - 2 Jahre 3 Monate
Purzel - 7 Wochen

2.31 
Purzel hat Hunger, ich stille ihn 10 Minuten und wir schlafen weiter

5.23 
Die nächste kurze Purzelmahlzeit.

7.00 
Wecker klingelt, wird aber ausgeschaltet, da Krümel noch schläft.

7.40
Krümel kommt zu uns ins Bett getapert, wir kuscheln kurz, werden ganz wach und stehen auf. Purzel ist auch schon wach und erzählt.
Ich geh mit Krümel in die Küche und koche ihm Haferflocken. Er hilft mir indem er die Milch in den Topf gießt und umrührt. 

8.00 
Krümel frühstückt.  Ich schmiere Brote für Kita und Jonas' Mittagessen, während Jonas duscht. Purzel beschwert sich aus dem Schlafzimmer.

8.05 
Ich hole Purzel rüber in die Küche, er schreit aber weiter. Ich stille ihn.

8.15
Krümel hat fertig gefrühstückt und unter großem Gezeter zieht Jonas ihn an.

8.35 
Purzel hat fertig getrunken, Krümel tobt auf unserem Bett. Jonas zieht ihn fertig an und die beiden machen sich auf den Weg zur Kita. Ich wickel und wasche den Purzel und ziehe ihn an.

8.45 
Ich setze Purzel in die Wippe in der Küche und räume liegengebliebene Wäsche (Handtücher und Laken) weg. Dann springe ich in die Dusche. Purzel beschwert sich, schreit immer lauter, als ich aus der Dusche komme ist er aber eingeschlafen.

9.15 
Ich frühstücke. 2 Roggentoasties mit Nutella und O-Saft.

9.30
Ich habe fertig gefrühstückt und räume schnell die Küche auf. Purzel pennt. Um 10.00 hab ich einen Arzttermin, vorher noch mal stillen wird wohl nichts. Ich föhne meine Haare, packe alles wichtige in meine Handtasche (Wickelzeug, Wechselklamotten für Purzel, Portemonnaie, Handy, Taschentücher) und verpacke Purzel in den Maxi-Cosi.

9.45 
Abfahrt.

9.55
Wir haben zum Glück einen Parkplatz gefunden. Unglaublich, wie voll es vormittags schon am York-Center ist. 

10.00
Arzttermin. Purzel benimmt sich hervorragend.

10.35
Raus beim Arzt und ich debattiere mit mir, ob ich mein Glück überstrapazieren und noch schnell zu Rewe gehen soll. Purzel döst, also flitz ich schnell durch den Rewe, um Nudeln und Haribo (beides im Angebot!) zu kaufen. Leider ist der Einkaufswagen mit dem Maxi-Cosi schon quasi voll, aber ich kann ein bisschen was dazwischen stopfen.

11.10
Die Nudeln sind im Keller verstaut, wir sind zurück und Purzel bekommt erst mal was zu essen.

11.35 
Ich wickel Purzel und verstaue ihn im Tragetuch (mit neuer Bindetechnik!).

11.45 
Wir gehen zu netto einkaufen.

12.15
Wir sind zurück, ich räume die Einkäufe weg, während Purzel noch im Tragetuch schlummert. Ich schiebe meine Ravioli fürs Mittagessen in die Mikrowelle und lege den Purzel auf die Couch. 

12.50
Ich habe mittag gegessen. Purzel murrt zwar etwas vor sich hin, aber nur ab und an. Ich räume die Küche auf, bereite das Abendessen vor ( ich koche Nudeln, die ich zu denen von gestern in die Soße kippe- Sterne-Köchin am Werk *lol*) und staubsauge. 

13.30
Purzel schläft. Ich bringe Müll runter (3 Säcke Windeln, heute ist die Tonne geleert worden, so dass ich alles loswerde :) und schreibe einen Brief.

13.50
Ich lege mich zu Purzel und daddel mit meinem Handy. 

14.30 
Ich stelle einen Timer auf 30 Minuten und schlafe mit dem Purzel. 

15.00 
Der Timer bimmelt, ich stelle ihn schnell aus und schlafe weiter.

15.45
Ich wache auf und stelle fest, dass es schon spät ist. Ich geh schnell aufs Klo, binde mir Purzel um und wir machen uns auf den Weg zur Kita. 

16.05
Wir kommen an der Kita an. Krümel sitzt bei der Erzieherin auf dem Schoss und weint. Leider weiß keiner warum, irgendwas mit dem Dreirad (später sagt Krümel, dass er wohl nicht absteigen konnte). Die Aussicht zu Hause das Geschenk von Renate (eine Erzieherin die gestern Abschied aus  der Kita gefeiert hat) aufzumachen kann ihn beruhigen und wir machen uns auf den Weg nach Hause. 

16.30
Wir kommen zu Hause an und Krümel fängt wieder an zu weinen aus unerfindlichen Gründen. Er geht aber die Treppe hoch und sagt mir in der Wohnung dann unter Tränen "Renate Geschenk auspacken".
Während ich Purzel stille, packt Krümel das Geschenk (Süßigkeiten) aus und darf das Knoppers essen.

16.45
Krümel ist fertig mit essen und geht in sein Zimmer. Purzel ist auch fertig, also setzen wir uns dazu. Krümel spielt mit seinen Autos und betankt sie. Wir gucken uns erst zu dritt Bücher an, dann fängt Purzel an zu nöhlen und ich setze ihn in die Wippe und gucke dann mit Krümel noch mehr Bücher an.

17.30 
Krümel möchte seinen Schnuller haben. Ich frage ihn ob er den wirklich braucht, weil der doch nur zum Schlafen ist. Er sagt dann, dass  er schlafen möchte und ich lasse ihn seinen Schnuller holen. Mit Schnuller und Tuch  krabbelt er in die Höhle. Ich stille Purzel noch mal kurz.

17.40
Ich mache uns Musik an und krabbel mit Purzel zum Krümel in die Höhle und wir liegen da lange. Krümel und Purzel fallen zwischendurch die Augen zu, aber keiner von beiden schläft richtig ein. Ich freue mich, mit meinen beiden süßen Jungs zu kuscheln.

18.10 
Krümel klettert aus der Höhle und spielt mit einem Duplo-Förderband. 

18.15
Jonas kommt nach Hause. Ich fange an Abendessen zu machen (Herd anmachen zum Nudeln aufwärmen und Tomaten und Zwiebeln schneiden für Tomatensalat).
Krümel möchte ins Bett. Jonas wickelt ihn, zieht ihm den Schlafanzug an und putzt Zähne.

18.30
Krümel geht schlafen. [Das ist definitiv nicht seine normale Zu-Bett-Geh-Zeit, aber er scheint heute völlig um und alle zu sein!] Wir essen zu abend, während Purzel in der Wippe döst.

19.00
 Wir räumen den Tisch ab, nachdem wir noch Nachtisch gegessen haben und räumen die Küche auf. Danach ziehen wir ins Wohnzimmer um, Jonas legt sich mit Purzel auf die Couch uns liest, während ich anfange diesen Post zu schreiben.

20.15 
Jonas muss noch mal arbeiten und setzt sich dafür in die Küche, ich nehm Purzel und gucke online "Goodbye Deutschland". Purzel meldet Hunger an, also stille ich ihn schon mal.

20.55
Jonas ist fertig uns kommt zurück, wir gucken zusammen. weiter. Purzel ist wach und guckt durch die Gegend.

21.10 
Jonas geht den Purzel wickeln während ich hier weiterschreibe.

21.15
Wir gucken die erste Folge "The Crown" auf Netflix.

22.20
Jonas daddelt auf dem Tablet, ich gucke zu.

22.30
Ich gehe Zähne putzen und mache mich bettfertig während Jonas weiter "Hill Climb Racer" spielt.

22.45
Ich gehe ins Bett und stille den Purzel, während Jonas sich fertig macht.

23.10
Licht aus, Schlafenszeit!

Samstag, 31. Dezember 2016

2016

Welche Note würdest du 2016 geben?

Auch, wenn ja viele auf das Jahr schimpfen, ich kann mich nicht beklagen und gebe eine 1! 

Deine persönlichen Highlights des Jahres?

Natürlich der Purzel! 
Außerdem: Jobs, Kita-Platz, Bieberach, Bolsterlang-Urlaub(e), Hochzeit(en) meiner Schwester  

Hat sich dieses Jahr etwas Entscheidendes für dich geändert?

Bei uns hat sich viel getan, Jonas hat im Februar einen neuen Job begonnen, der ziemlich viel Zeit frisst und ihn durch die halbe Welt schickt. Überraschend hat sich der Purzel angekündigt und ist im Dezember zu uns gestoßen, vorher habe ich noch schnell im September eine neue Stelle angefangen, die ich dann für den Mutterschutz schon 2 Monate später erst mal wieder verlassen habe. 
Krümel geht jetzt in die Kita und rockt das Kita-Leben. 
Nur umgezogen sind wir immer noch nicht *lach*

Gibt es etwas , was du in diesem Jahr noch gerne erledigen würdest?

Mir fällt immer noch was ein, das ich erledigen möchte, aber alles schaffe ich eh nie.

Was hat dich glücklich gemacht? 

Krümel, Purzel, Jonas, meine Familie, mein Job, die Tatsache dass wir endlich mal ein halbwegs geregeltes Leben führen, wenngleich das nur vorübergehend ist.

Was bereust du?

Eigentlich nix.

Hast du neue Freunde gefunden/alte Freunde wiedergefunden?

Keine Veränderungen.

Was steht im nächsten Jahr an?

Endlich der seit 2 Jahren angekündigte Umzug *lach* es wird jetzt doch eng zu viert in drei ZImmern.
Jonas muss wieder auf Reisen, ich hab Elternzeit und bekomme danach hoffentlich eine Vertragsverlängerung. 
Ansonsten Rückbildungskurs, Pekip, hoffentlich ein Italien-Urlaub und mal sehen, was noch so für Überraschungen kommen :)

Mittwoch, 24. August 2016

Gedanken zum Kitastart

Montag war ein spannender Tag für unsere kleine Familie, denn es ging für den Krümel mit der Kita los (Bericht folgt).

Wir wussten ja nun schon ziemlich lange - so ungefähr ein halbes Jahr- dass ab August der Krümel den Großteil seiner Tage in der Kita verbringen würde.
Das ist zum einen notwendig, damit wir arbeiten können. Ich wollte nie "nur" Hausfrau und Mutter werden und ich habe immer wieder gemerkt, dass mir das auch nicht liegt. Ich muss keine steile Karriere machen, aber ein paar Stunden am Tag aus dem Haus und ein paar eigene Euro verdienen- das habe ich auch in der letzten Zeit wieder gemerkt, dass mir das sehr sehr wichtig ist. 

Zum anderen waren wir uns immer einig, dass es für die Kinder in der Kita spannender ist, als bei uns zu Hause. Da sind jede Menge anderer Kinder und es gibt es viel mehr Möglichkeiten zu spielen (einen Spielplatz, einen Bauraum, einen Bastelraum und und und) und sich zu beschäftigen als wir das zu Hause bieten könnten.

Ich halte mich eigentlich nicht für eine Glucke, ich hatte von Anfang an kein Problem, meinen Sohn auch mal abzugeben und mir ab und an Zeit für mich zu nehmen.

Trotzdem war der Kita-start emotional schwieriger, als ich gedacht hätte (Liegt vielleicht auch an den Schwangerschaftshormonen). 

Nicht, weil ich nicht immer noch glaube, dass es ihm da gut geht. Krümel liebt die Kita, er fühlt sich total wohl, vermisst uns kein Stück und hat einen Heidenspass, genauso, wie wir uns das vorgestellt und gewünscht hatten.

Auch nicht, weil ich plötzlich doch Hausfrau werden will*. Ich freue mich auf meinen Job, ich freue mich auf einen geregelten Tagesablauf und auf ein Plus auf dem Konto.

Nicht, weil ich Angst habe, dass der Krümel nicht genug Liebe und Aufmerksamkeit bekommt. Die Erzieher kümmern sich super um ihn - und wir sind sehr dankbar für die tollen Menschen, die sich um unser Kind sorgen- und er braucht keine 24-Stunden Bewachung. 
Er ist inzwischen schon ein ganz schön großes und selbstständiges Kerlchen, das prima alleine spielen kann und jetzt ja auch langsam anfängt gleichaltrige Freunde zu finden. 
Und wir sind ja dann doch auch noch da, um ihn mit Zuneigung zu überschütten und nach Strich und Faden zu verwöhnen!


Und trotzdem sind da die sentimentalen Gedanken... 

Seit seiner Geburt habe ich, bis auf die 3 Monate in denen ich mich auf meine mündliche Prüfung vorbereitet hab, jeden Tag mit ihm verbracht. 
Ich wusste genau, was er gemacht und gegessen hat, wann er geschlafen hat und ob er geweint hat, ob er krank war oder schlecht gelaunt. 
Ich hab mit ihm gespielt, ihn gewickelt und und gefüttert, mich gefreut, wenn er mal 10 Minuten selbstständig gespielt hat und mich geärgert, wenn er knatschig war und geschrien hat. 
Ich hab seine ersten Schritte gesehen und bin meist die erste, die seine neuen Worte kennen lernt. 

Da ist es schon ein sehr komisches Gefühl, dass jetzt die Erzieher in der Kita den ganzen Tag sein süßes Lächeln sehen, ihn trösten, wenn er sich weh getan hat und bald seine Vorlieben besser kennen als wir. 

Die Vorstellung, wie mein kleiner Mann ganz allein unter 60 fremden Kindern bestehen muss macht mich traurig und ängstlich - obwohl ich jeden Morgen sehe, dass ihm das gar nichts ausmacht. Er marschiert unverdrossen durch die Räume, holt sich sein Spielzeug und macht sein Ding.

Plötzlich bestimme ich nicht mehr unseren Tagesablauf, wir werden vormittags vorerst nicht mehr auf den Spielplatz gehen und ich werde nicht mehr diejenige sein, die ihn nach seinem Mittagsschlaf zerzauselt aus dem Bett hebt. 
Sein Spielzeug wird plötzlich noch interessanter, weil er ja gar nicht mehr den ganzen Tag damit spielt. 

Immer wieder hört man, dass der Kitastart für die Mütter schlimmer ist, als für die Kinder - das kann ich nur unterschreiben. Krümel hat bisher keine einzige Träne geweint, während ich mich zwingen musste ihn da allein zu lassen. 

Und sobald ich dann zu Hause war und plötzlich (gefühlt) das erste Mal seit 1,5 Jahren wieder ohne Kind in Ruhe einkaufen gehen konnte, da waren die tristen Gedanken dann auch ganz schnell wieder verflogen :) 


*Hausfrau und Mutter sein ist eine tolle, aber auch fordernde und anstrengende Aufgabe. Das weiß ich aus eigener Erfahrung und ich hab Respekt und Verständnis für alle, die das machen wollen, aber für mich ist es eben nicht das richtige. 

Samstag, 30. Januar 2016

dies und das

* Wir werden Münster zumindest für das nächste jahr noch treu bleiben. 
* Jonas hat einen Job hier gefunden, den er am 1.3. beginnt.
* Ich hab noch immer keinen Job gefunden, aber ich schreibe fleißig Bewerbungen.
* Kinderbetreuung finden in Münster ist katastrophal. Wir haben uns auf Kitaplätze "beworben" nächste Woche kriegen wir Bescheid ob wir einen Platz bekommen. Aber wir machen uns keine allzu großen Hoffnungen. 
* Nächste Woche gucken wir uns auch noch eine Großtagespflege an und hoffen, dass das vielleicht was wird. 

Donnerstag, 31. Dezember 2015

2015

Welche Note würdest du 2015 geben?

2
Es war wunderschön, aber zeitweise auch wirklich stressig mit mündlicher Prüfung, Doktorarbeit und einem kleinen Krümelchen.

Deine persönlichen Highlights des Jahres?

das Bestehen meiner mündlichen Prüfung und damit der 2. Staatsprüfung
Ski- und Italienurlaub 
Heidelberg¨urlaub¨
den Krümel wachsen sehen
Musicalbesuch ¨Aladdin¨

Hat sich dieses Jahr etwas Entscheidendes für dich geändert?

Ich bin jetzt Volljuristin und auf Arbeitssuche, wir haben uns als Familie eingegroovt und der Krümel ist schon soooo groß!

Hattest du Glück in der Liebe?

Immer noch glücklich mit Jonas und dem Krümel!

Gibt es etwas , was du in diesem Jahr noch gerne erledigen würdest?

Diesen Eintrag posten :)

Was hat dich glücklich gemacht? 

Mein Sohn, mein Mann, meine Familie und Freunde und die vielen tollen kleinen Dinge des täglichen Lebens

Was bereust du?

Dass der Stress trotz aller Bemühungen manchmal die Oberhand behalten hat und darum immer mal wieder etwas oder jemand zurückstehen musste.

Hast du neue Freunde gefunden/alte Freunde wiedergefunden?

Durch unsere Krabbelgruppe haben wir viele tolle und wertvolle Kontakte geknüpft, andere Eltern, die wir wöchentlich sehen und die uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben werden!

Was steht im nächsten Jahr an?

Viele Veränderungen, hoffentlich Jobs für Jonas und mich, eventuell deshalb ein Umzug und dann hoffentlich endlich ein bißchen Ruhe!  

Freitag, 2. Oktober 2015

Herbst

* bunte Blätter
* klare Luft
* Sonnenschein
* Kürbis
* warmer Tee
* Kastanien
* warme Schuhe und Pullover
* Spaziergänge
*Kuscheldecken
* Regenwetter
* Suppen und Eintöpfe


* Krümels Geburtstag
* mündliche Prüfung...

Freitag, 4. September 2015

31

31 Dinge über mich an meinem 31. Geburtstag

1. Ich bin 31, verheiratet, habe ein Kind und lebe seit 10 Jahren nicht mehr bei meinen Eltern, aber ich warte immer noch darauf, mir erwachsen vorzukommen. 
2. Ich nehme abends immer die linke Kontaktlinse zuerst raus und mache morgens die rechte zuerst rein.
3. Ich hab Angst vor Wespen. Wenn eine in meine Nähe kommt, mache ich die Augen zu und lege die Hände über den Kopf, bis sie wieder weg ist.
4. Ich kann mit meinen Zehen Sachen aufheben und einen Stift halten ( und sehr rudimentär schreiben krakeln).
5. Die Hausarbeit, die ich am meisten hasse, ist Müll runter bringen. 
6. Wenn ich spontan nach einem gutaussehenden Promi gefragt werde fällt mir noch immer nur Brad Pitt ein. 
7. Ich hab meine Geburtstag schon in Italien, Frankreich, Kanada, den USA und auf dem Weg nach Australien verbracht. 
8. Krümels Namen hab ich schon in der 11. Klasse beschlossen.
9. Meine Lieblings-Reality-Sendung ist " Raus aus den Schulden".
10. Ich habe immer noch einen Metallbogen an den unteren Zähnen.
11. Zu Schulzeiten hab ich Klarinette gespielt.
12. Meine Leistungskurse waren Deutsch und Geschichte.
13. Ich kann noch immer fast jeden Rolf-Zuckowski-Song mitsingen.
14. Ich bin zwar in Düsseldorf geboren, aber Karneval mag ich gar nicht.
15. Ich gehe aus Prinizp nicht vor 22.00 Uhr ins Bett.
16. Ich hatte noch nie einen gebrochenen Knochen.
 17. Eigentlich wollte ich nie Jura studieren ;)
18. Wenn ich auswandern könnte, ... würde ich es nicht tun. Mich zieht nichts auf Dauer in ein anderes Land.
19. Wenn ich Hunger hab, sollte man mich meiden...
20. Ich liebe es To-Do-Listen zu machen.
21. Mein Lieblingsbuch ist Harry Potter 1... bis 7 ... :)
22. Ich hab noch nie mein Konto überzogen.
23. Ich habe (und trage) noch Klamotten, die ich schon in der Schule hatte!
24. Ich kann keine toten Tiere sehen, da wird mir schlecht.
25. Ich kann überall schlafen,... selbst im ruckelnden Bus, der durchs australische Outback poltert.
26. Ich liebe saisonale Lebensmittel: Spargel, Erdbeeren, Kürbis, Mandarinen...
27. Ich habe noch einen (funktionierenden) GameBoy.
28. Ich wurde vorzeitig eingeschult.
29. Ich mag keinen Kaffee.
30. Wenn nachts das Fenster nicht auf ist kriege ich Kopfschmerzen.
31. Ich hab heute Geburtstag :D

Mittwoch, 31. Dezember 2014

2014

Welche Note würdest du 2014 geben?

1+

Deine persönlichen Highlights des Jahres?

Ganz klar: Die Geburt des Krümels! 
Außerdem:
Das Bestehen meiner Examensklausuren
"Urlaub" in Schleching
Wochenende in München
Freunde wiedersehen in Biberach
Der Paris-Trip zum 2. Hochzeitstag

Hat sich dieses Jahr etwas Entscheidendes für dich geändert?

Wir sind jetzt zu dritt und seit seiner Geburt dreht sich (fast) alles nur noch um unser Krümelchen.

Hattest du Glück in der Liebe?

Immer noch glücklich mit Jonas und neu verliebt in den Krümel!

Gibt es etwas , was du in diesem Jahr noch gerne erledigen würdest?

Nein! To Do Listen sind seit Krümels Geburt eher Richtlinien ;)

Was hat dich glücklich gemacht? 

Mein Sohn, der gesund und munter ist, mein Mann, der mein Seelenverwandter ist und vieles vieles mehr. 

Was bereust du?

Rien,... je ne regrette rien

Hast du neue Freunde gefunden/alte Freunde wiedergefunden?

Nicht wirklich, aber ich habe schon die besten Freunde ever!

Was steht im nächsten Jahr an?

Ab Januar Babyschwimmen, Krabbelgruppe, Rückbildungsgymnastik und Babymassage
Außerdem: die Fertigstellung von Jonas' Doktorarbeit, meine mündliche Prüfung, neue Jobs und voraussichtlich ein Umzug

Donnerstag, 18. September 2014

dies und das

* Jonas ist wohlbehalten aus Argentinien zurück!
* Ich bin ein Jahr älter geworden!
* Ich muss nur noch 2 mal nach Hamm, aber dafür nächsten Freitag noch einen Kurzvortrag halten :-(
* Die Wahlstation war super, ich hatte echt Glück mit meinem Senat, den 11. kann ich nur empfehlen :-) 
* Wenn man sich allerdings ständig mit Verkehrssicherungspflichten beschäftigt, traut man sich irgendwann kaum noch vor die Tür :-P
* nur noch 5 Wochen bis zum Krümeltermin 
* Mein Geburtsvorbereitungskurs ist auch schon halb rum!
* Nächste Woche gehe ich zum ersten Mal zur Akupunktur!
* Ansonsten liege ich viel zu Hause rum, mache so dies und das und warte vor allem darauf, dass es Ende Oktober wird ... :-)

Dienstag, 27. August 2013

dies und das

Mal wieder ein Sammelpost, irgendwie komm ich nicht dazu öfter zu schreiben. Ich denke sogar öfter mal dran, aber dann kommt wieder irgendwas dazwischen :-)

Mal sehen...

* wir waren Ende Juli eine Woche im Allgäu. Diesmal stand eher Erholen als Wandern auf dem Plan. Wir sind nur einmal zum Sonderdorfer Kreuz gewandert und hatten uns dann eine ganz große Tour vorgenommen: das Nebelhorn!
Wir haben es auch bis auf 1934 m geschafft und da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

das Nebelhorn macht seinem Namen alle Ehre

Als wir an der Hütte ankamen war es ganz nebelig und hat angefangen zu regnen. Wir haben dann noch etwa eine Stunde gewartet und haben uns dann entschlossen den Weg, den wir gekommen waren (und der war sehr sehr sehr steil) wieder runter zu wandern (die Fahrt mit der Bergbahn war uns dafür zu teuer).


Der Rückweg hat sich auch gelohnt. Als wir auf einem etwas flacheren Stück zwischen den Bergen waren hab ich beschlossen, doch mal zu sehen, ob man nicht mit dem mitgebrachten Fernglas irgendwas sehen kann und siehe da:


Wir haben jede Menge Gemsen entdeckt und uns gefreut wie Schnitzel! Alleine dafür hat sich die Kraxelei gelohnt!


Einen Tag haben wir eine längere (2,5 Std pro Weg), aber landschaftlich wunderschöne Fahrt (auf dem Hinweg durch Österreich und die Schweiz) auf uns genommen, um eine Freundin in Konstanz zu besuchen. Wo wir schonmal so weit südlich waren wollten wir die Gelegenheit nutzen und wir hatten einen wunderschönen Abend am Bodensee und beim Weinfest!


Auf dem Rückweg sind wir dann nördlich des Bodensees langgefahren. Da es schon dunkel war konnten wir von die Landschaft nicht recht geniessen ;-)


* eine neue Zoo-Jahreskarte haben wir inzwischen auch wieder und wir waren auch schon ein paar Mal wieder dort

* meine Mutter war zu Besuch und wir hatten ein paar schöne Tage in Münster

* wir haben die besten Schnitzel unseres Lebens gegessen

* meineVerwaltungsstation ist auch schon wieder vorbei, diese Woche hab ich Urlaub und ab Montag ist Einführungslehrgang!

...ich hoffe ich schaffs demnächst häufiger!