Montag, 14. August 2017

Krümel-Update

* Krümel ist 2 Jahre und 9,5 Monate alt.
* Ich habe keine Ahnung wie groß und schwer er ist, aber viel hat sich da nicht getan würde ich sagen. Kleider-, Windel- und Schuhgröße sind unverändert. 
* Seinen Mittagsschlaf braucht der Krümel (glücklicherweise) immer noch. In der Kita schläft er jetzt weniger und das merkt man. 
* Krümel hat beim Sprechen jetzt endgültig den Durchbruch gehabt. er quasselt in einer Tour, kommentiert alles und wird auch nicht müde alles 15 mal zu wiederholen. Besonders gerne teilt er dann das was er herausgefunden hat allen Dabeistehenden einzeln mit.
Er spricht immer noch etwas undeutlich, was wir u. a. auf den Schnuller zurückführen. Aber er kann inzwischen verschiedene Zeitformen bilden und richtig benutzen, ebenso Personalpronomen. Manche Sachen spricht er immer noch komisch aus ( Kakakao- Kakao, pielen -spielen) aber insgesamt kann man ihn meist gut verstehen. Manchmal verhaspelt er sich völlig und muss dann noch mal neu ansetzten und ab und an fängt er an einfach in irgendeiner Fantasiesprache vor sich hin zu babbeln.  
* Seit ca. 2 Wochen hat Krümel sich ziemlich freiwillig tagsüber von seinem Schnuller verabschiedet. Er hat einfach beschlossen, dass er ihn nur noch zum Schlafen braucht und das klappt auch recht gut. Ab und an holt er sich einen und weiß aber genau, dass er das eigentlich nicht soll.
* Krümel ist unser Oberaufseher, er kennt alle Regeln, hält sie (meist) penibel ein und sorgt auch dafür, dass alle anderen das tun. So werden Mama und Papa auch alle Nase lang zurechtgewiesen "Nicht schmeißen. Das darf man nicht." "Nicht Sch*** sagen, das darf man nicht." " Nicht abschließen!" (warum man das nicht darf gleich!)
* Letztens hat der Krümel Jonas und Purzel im Schlafzimmer eingesperrt! Es hat den Schlüssel, der steckte rumgedreht und sich diebisch gefreut. Nach etwas gutem Zureden hat er es dann Gott sei Dank geschafft, wieder aufzuschließen und seitdem weiß er, dass man nicht abschließen darf. Allerdings dürfen wir jetzt auch die Haustür nicht mehr abschließen.
* Von Pipimachen auf der Toilette will Krümel nach wie vor nichts wissen. Zwar setzt er sich inzwischen ab und zu mal drauf aber da ist dann noch nie was gekommen. Ich denke, er hat da einfach noch kein Gefühl für. Wir warten ab und probieren es langsam weiter. 
* Krümels große Liebe sind nach wie vor Züge in allen Formen. Auch Bücher lässt er sich inzwischen gerne vorlesen. Das Lieblingsbuch ist wohl Dr. Brumm (mögen Jonas und ich auch sehr gerne!), aber auch Janosch wurde schon das ein oder andere Mal gelesen. Auch beliebt - und kostengünstig- Kataloge! Krümel guckt sich total gerne den Jako-o Katalog an und informiert uns dann, was er davon hat und was er sich noch wünscht. 
* Auf dem Laufrad ist Krümel ein Draufgänger. Er fährt besonders gerne mit halsbrecherischem Tempo irgendwelche Rampen runter oder macht die verrücktesten Faxen. Sein Laufrad wird auch langsam zu klein. Bei Oma und Opa hat er schon ein Fahrrad mit Stützrädern auf dem er auch schon erfolgreich ein paar Runden gedreht hat. Vielleicht bekommt er das ja zum Geburtstag und dann können wir in der Fahrradstadt Fahrradfahren üben.
 * Ansonsten geht Krümel immer noch gerne in den Zoo, ins Museum (zu den Dinos) und auf den Spielplatz. 
* Krümel braucht allerdings im Moment recht viel Aufmerksamkeit. Zwar kann er ab und an auch gut alleine spielen, aber die meiste Zeit möchte er mit Mama oder Papa spielen. Wir versuchen ihn wieder etwas mehr zu animieren auch mal alleine zu spielen, denn irgendwann ist die Elternzeit vorbei und dann werden wir leider nicht mehr ganz so viel Zeit haben. 
  * Krümel muss im Moment immer alles alleine machen: Tür auf/, Jacke an/aus, Schuhe an/aus, Wasser einschütten, etc. Wenn man ihn nicht lässt gibt es ein Heidentheater. 
* Krümel ist immer noch ein toller großer Bruder. Er kuschelt und küsst den Purzel, spielt mit ihm, so gut das schon geht und Purzel ist natürlich einfach nur überglücklich, wenn er diese Aufmerksamkeit bekommt. Manchmal liest Krümel dem Purzel was vor oder erzählt ihm was, er bringt ihm sein Spielzeug und singt für Purzel wenn der weint. 

Mittwoch, 2. August 2017

Krümelismen Vol. 11

* Zum in der Wippe angeschnallten Purzel meinte er: "Purzel wird abgesperrt".

* Als ich letztens aus Versehen die (geschlossene) Wasserflasche auf dem Tisch umgekippt habe: "Das ist nicht lustig, Mama"

* "Purzel ist ein Sandwurm."

* "Ich bin ein Feuerwehrlöscher."

* Wir sprechen über den Allgäuurlaub Silvester " da war ich Ski fahren ... nicht."



Montag, 31. Juli 2017

Purzel-Update

[Vor lauter Urlaub und sonstigem bin ich nicht dazu gekommen nach der letzten U ein Update zu schreiben, armes zweites Kind, dafür jetzt hoffentlich um so ausführlicher]
* Purzel ist 7,5 Monate alt.
* Er ist 70 cm lang, 8500 g schwer, trägt Klamotten in Größe 68 und 74 und Windelgröße 4. r hat noch keine Zähne!
* Purzel hat die schönsten braune Kulleraugen und wunderschöne, lange, dunkle Wimpern. Er hat definitiv mehr Haare als der Krümel in dem Alter. Wenn man ihn so sieht sehen die Haare dunkel aus, wie Papas, wenn man aber näher hinsieht wirken sie eher dunkelblond wie bei Krümel und mir. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Seine Haut ist wieder völlig normal, weich wie ein Babypopo :)
* Seit etwa einem Monat dreht der Purzel sich fleißig vom Rücken auf den Bauch, nur zurück schafft er es in der Regel nicht, so dass er dann irgendwann zu knatschen anfängt. Vorwärts kommt er noch nicht, aber er möchte. Im Moment macht er noch den Fallschirmspringer aber ab und an schafft er es schon mal sich mit den Beinen ansatzweise abzustoßen, allerdings geht dann der Kopf runter, so dass jegliche Bewegung im Ansatz erstickt wird. Aber so war es beim Krümel auch und der hats ja auch gelernt.
* Dafür hat Purzel ein Talent sich mit "Fisch auf dem Trockenen"-Bewegungen auf der Wippe oder dem Kinderwagen zu wiggeln. Er ist schon das ein oder andere Mal fast aus der Wippe gefallen.
* Sitzen kann er auch noch nicht, obwohl er es unbedingt möchte. Er versucht immer sich sit-up-mäßig aufzusetzen und kommt dabei erstaunlich weit, aber noch ist sein Rücken nicht kräftig genug.
* Wir nennen Purzel immer unser kleines Äffchen, weil er sich genau so immer an einen klammert. Außerdem ist er auch mit seinen Füßen schon ziemlich geschickt, wenn es darum geht Sachen festzuhalten oder zu sich zu ziehen.
* Purzel futtert schon wie die Großen. Er bekommt jetzt vormittags einen Banane oder ein Obstgläschen, mittags Gemüse-Kartoffel-Brei, und abends Schmelzflocken. nachmittags, abends und nachts stille ich ihn noch, aber sein Interesse hat schon nachgelassen. Bisher hat er alles, was wir ihm angeboten haben verputzt, Süßkartoffel, Pastinake, Möhre, Spinat, Kürbis und alles Obst. Ich denke sobald er ein paar Zähnchen hat und noch besser nagen kann, wird er sich mehr an fester Nahrung versuchen. Hirsekringel und gekochte Möhren gingen schon sehr gut.
* Die Flasche verweigert Purzel komplett. Das führt aber nicht etwa, wie man erwarten würde, dazu, dass er schlecht gelaunt ist, nein, er fastet dann einfach. Als ich wieder angefangen hab zu arbeiten, wollte ich ihn bevor ich gefahren bin stillen und dann sollte er noch eine Flasche bekommen. In der Regel hat er aber morgens kaum getrunken und die Flasche nicht angerührt, so dass er von 3/4 Uhr nachts bis mittags gegen 12.00 Uhr manchmal nichts zu sich genommen hat. Aber das hat er sich nicht anmerken lassen.
* Schlafen ist nicht Purzels Lieblingsbeschäftigung. Er geht mit dem Krümel zwischen 19.00 und 20.00 Uhr ins Bett, nachts wird er meist einmal wach, so zwischen 1 und 4, und spätestens um 6 ist die Nacht dann vorbei. Ab 12.00/12.30 Uhr macht er dann einen soliden 1,5-2,5-stündigen Mittagsschlaf. Manchmal schläft er vormittags und nachmittags jeweils noch ne halbe Stunde, aber öfter bleibt er einfach die ganze Zeit wach. Ich erinnere mich, dass der Krümel in dem Alter auch immer in aller Herrgottsfrühe wach war und wir Sonntags dann ewig warten mussten bis der Bäcker um 8.00 Uhr endlich mal aufmachte, das scheint ne Phase zu sein. Insgesamt können wir ganz zufrieden sein, ich bin gespannt, wann Purzel auf die nächtliche Mahlzeit verzichten kann.
* So langsam können wir uns sehr gut ausmalen, dass der Purzel doch ein anderer Charakter ist, als der Krümel. Wir erwarten beide, dass Purzel uns noch ganz schön ins Schwitzen bringen wird. Er ist zwar wie auch der Krümel total entspannt und ausgeglichen, aber auch ein kleiner Lümmel. Man merkt wie er mit irgendwelchem Quatsch (wie zum Beispiel sich aus der Wippe schaukeln) immer weitermacht, wenn er merkt, dass der Krümel oder wir uns darüber amüsieren. Purzel ist auch pfiffig, er hat so seine ganz eigenen Methoden an alle möglichen Dinge in seiner Umgebung dran zukommen. Wenn er z. B. auf seiner Decke liegt und etwas auf der Decke haben will, zieht er einfach die Decke solange, bis der gewünschte Gegenstand nahe genug zum Greifen ist. Und wenn er dann den Unschuldsblick aufsetzt und uns mit seinen Kulleraugen ansieht, dann kann man ihm auch nie böse sein.
* Den Purzel zu wickeln ist im Moment eine Mammutaufgabe, weil er keine Sekunde stillliegt und alle haben will, was sich irgendwie in seiner Greifnähe befindet. Da bei segelt dann schon mal die Wasserschüssel oder die Tücherbox auf den Boden. Zum Glück bisher nur das und nicht der Purzel.
*Purzel kann sich immer mal wieder mit irgendwelchen Gegenständen beschäftigen, aber hat keine so eindeutigen Lieblingsspielzeuge wie der Krümel sie hatte, mit Ausnahme von diversen Plüschhasen, denen er gerne wortwörtlich die Ohren abkaut.
        * Purzel benutzt auch weiterhin Schnuller. Das Lutschen an Fingern und Händen hat nachgelassen, aber insgesamt geht immer noch alles in den Mund und wird beschleckt. Er scheint aber noch nicht ganz so "schnullerabhängig" zu sein. Wahrscheinlich würde er auch ohne gut schlafen können.
* Den Kinderwagen haben wir nun auch umgebaut, weil Krümel in die Babywanne nicht mehr reinpasste. Letztens haben wir ihn auf dem Bauch reingelegt und das fand er tatsächlich auch ganz toll, weil er gut sehen konnte. Auch sein Bett ist jetzt eine Nummer größer und er wandert jetzt nachts liegenderweise, so wie der Krümel das auch getan hat. Am Anfang hat er sich im Schlaf immer mal wieder auf den Bauch gedreht und dann angefangen zu weinen, weil er nicht mehr zurück kam. Auf dem Bauch schlafen findet er nicht gut!
* Was Purzel -leider, leider- auch nicht besonders mag ist kuscheln. Er kann in der Wippe, auf dem Sofa, auf dem Bett, auf dem Boden oder sonstwo schlafen, aber nicht in unseren Armen. Er windet sich dann immer und zieht an allem, was ihm in die Finger kommt. Besonders gerne knetet er dann auch das Gesicht durch, das kann ganz schön schmerzhaft sein.
* Purzel erzählt jetzt auch schon richtig viel. Dabei hat er schon des öfteren Mama und Papa gesagt (letzteres zugegebenermaßen zuerst) und er gluckst dann immer so in sich hinein, dass es eine Freude ist zuzuhören.
* Schwimmen findet Purzel auch richtig gut, sowohl im Schwimmbad als auch in der Adria. Nach dem allerersten Mal im Schwimmbad war er ziemlich platt, aber seitdem steckt er das relativ einfach weg,... wir sind gespannt, was wir anstellen müssen, um ihn mal müde zu kriegen.  
* Purzel ist eine absolute Frohnatur. Er lächelt eigentlich permanent und freut sich über alles. Ab und an knatscht er, wenn er Verdauungsprobleme hat und sehr laute Geräusche, wie z. B. auch das Gekreische von Krümel, mag er auch gar nicht, da fängt er herzzerreißend an zu weinen.
* Purzel blüht ganz besonders auf, wenn er Aufmerksamkeit von seinem großen Bruder bekommt und auch mal "mittoben" darf. Dann strahlt und giggelt er und wir können schon richtig sehen, wie die beiden Rabauken und die nächsten Jahre auf Trab halten werden.
* Krümel bezieht Purzel auch recht gut mit ein. Eifersucht ist nach wie vor nicht zu spüren. Er nimmt mal die Spielsachen weg oder ignoriert den Purzel, aber das ist meist nicht mal böse Absicht. Als wir letztens bei Freunden mit einer 2-jährigen Tochter  waren, die von dem "Baby" auch ganz angetan war hat Krümel sie sehr bestimmt zurechtgewiesen " Das ist MEIN Purzel". Er guckt auch immer sehr gerne, ob Purzel schon wach ist (ist er dann spätestens!), weiß genau Bescheid, was Purzel alles noch nicht kann/darf (Fahrrad fahren, mit uns -etwas anderes als Brei- essen, Zähne putzen) und versorgt ihn mit Spielzeug. Krümel kocht Purzel auch immer Brei in seiner Küche und bringt ihm den dann. So süß!

Montag, 3. Juli 2017

Krümelismen Vol. 10

* In Lindau meinte Krümel permanent dass das Tier an der  Hafeneinfahrt ein Tiger sei (es ist ein Löwe).

* Als wir zu Besuch bei Bekannten mit einer knapp 2-jährigen Tochter waren, die vom Purzel ganz angetan war und diesen streicxheln und küssen wollten meinte Krümel ganz entrüstet: "Das ist mein Purzel!"

* Wenn man Krümel beim Essen fragt, ob denn der Purzel auch schon mitessen darf antwortet Krümel stets: "Nein Purzel erst groß werden und lernen und Stuhl kaufen!"

* Seine neueste Macke ist es, wenn er über etwas nicht reden oder auf eine Frage nicht antworten will " BUUUH" zu sagen. 

Freitag, 30. Juni 2017

Tag im Leben // Familienedition - Sommer 2017

[Ich hab den -Tag im Leben Frühling- Post total verschwitzt. Aber jetzt gibt's dafür direkt den Sommer]

26. Juni 2017 {Montag}

Kristine - 32 Jahre
Jonas - 33 Jahre
Krümel - 2 Jahre8 Monate
Purzel - 6, 5 Monate

2.30
Purzels Nachtsnack

5.30 
Wecker klingelt, wird gesnoozt.

5.46
Ich stehe auf, Jonas und Purzel schlafen noch, Krümel ruft. Ich decke ihn noch mal zu, gehe ins Bad, ziehe mich an und suche meine Sachen zusammen. 

6.06
Ich sage Jonas Tschüß, ziehe meine Regenjacke an (es regnet und weil unser Auto immer noch sonstwo und vor allem kaputt ist muss ich Bahn, sprich vorher Fahrrad zum Bahnhof, fahren). Ich hole mir eine Flasche Wasser aus dem Keller, stelle mein Rad raus und merke, dass mein Helm noch oben ist, also noch mal hoch.

6.10
Abfahrt zum Bahnhof

6.23 
Ankunft am Bahnhof, ich finde einen Parkplatz und gehe zu den Fahrkartenautomaten im Hauptgang, die sind aber immer noch kaputt (ich hatte da am Samstag schon mal geguckt), also gehe ich zu den Automaten im Nebengang, wo aber einige Leute stehen. Die sind zum Glück schnell fertig und ich kann mein Ticket kaufen. 

6.30
Ich sitze im Zug, mir ist etwas schummerig, ich versuche zu lesen, entscheide mich dann aber doch für ein Nickerchen.

7.11
Ankunft am Bahnhof

7.14
Ich stempele mich ein. Im Büro angekommen erinnere ich mich (dank eines Banners) dass meine Kollegin Geburtstag hat und gratuliere ihr. Wir gehen direkt erst mal kurz einkaufen, ich hab eh ne halbe Stunde, die ich quasi totschlagen muss, weil ich mit der Bahn unflexible bin und die halbe Stunde die ich länger bleibe mir als Pause abgezogen wird. 

7.21
Ich stempele mich zum einkaufen aus. Ich hole mir ein Sixpack Wasser und Joghurts.

7.43 
Wir sind wieder da. Es gibt ei Geburtstagsfrühstück, ich hole mir ein Marmeladenbrötchen, suche meine Akten und sortiere die Poststücke, von denen die Hälfte nicht für mich ist. 

10.27
Ich hab meine Akten fertig und langweile mich erst mal.
Ich hänge Akten ab und esse noch was.

13.00 
Ich setze mich zu den Kollegen zum Mittagessen.

13.38 
Ich stempele mich aus und gehe zum Bahnhof.

13.52
Der Zug kommt.

14.30
Ankunft in Münster

14.38
Zu hause, ich stelle mein Rad in den Keller. Jonas und ich essen zusammen, dann ruhe wir uns auf dem Sofa aus.

15.30
Purzel ist wach, er gluckst vor sich hin und spielt mit seiner Schlange. 

15.45 
Ich stille den Purzel. 

16.00 
Zeit Krümel abzuholen. Wir beschließen spontan noch zum Send zu gehen und packen in Windeseile das Nötigste ein.  

16.15
Wir fahren los.

16.20
Wir sammeln den Krümel an der Kita ein. Der zeigt mir in einem Buch noch ein Schranke ("hat Krümel auch"). Wir setzen ihn in seinen Fahrradsitz und radeln los.

17.10
Wir fahren mit dem Riesenrad. 

17.30
Krümel fährt, stolz wie Oscar, im Kinderkarussell, erst im Rennauto, dann in einem Jeep und die letzte Runde in der Lokomotive.
Danach gehen wir noch Popcorn kaufen, eine große Tüte zum Mitnehmen und eine kleine zum gleich essen.
Wir setzten uns auf eine Bank und vertilgen das Popcorn, danach machen wir uns auf den Heimweg.

18.15 
Zu Hause angekommen, Krümel spielt mit der Eisenbahn.

19.15
Abendessen fertig, Jonas macht Krümel bettfertig, ich den Purzel. Ich stille Purzel noch. 

19.50
Purzel schläft.

20.00
Krümel auch.

20.15
Wir gucken die Auswanderer, Jonas bearbeitet dabei Fotos. Ich döse etwas weg dabei.

22.30
Ich gehe duschen, putze Zähne und mache mich fertig.

23.10
Schlafenszeit!

Montag, 26. Juni 2017

Purzel-Update // Brei

Seit inzwischen 6 Wochen ist der Purzel kein reines Stillkind mehr. Wir haben mit dem Brei etwas früher als beim Krümel angefangen, weil ja klar war, dass ich wieder arbeiten gehen würde sobald der Purzel 6 Monate alt ist und da wollten wir ihn idealerweise so weit haben, dass er mittags Brei ist, weil wir keine ganz so großen Muttermilchvorräte hatten und Purzel auch kein Flaschenfan ist.

Während wir beim Krümel noch wochenlang rumüberlegt, abgewogen und nachgelesen habe, wann und wie wir das Thema Brei am besten angehen, ging das bei Purzel Hopplahopp: 
"Heute Brei?" 
Pastinaken gekauft (was beim Krümel geklappt hat...), kurz vorm Mittagsschlaf ganz schnell gedämpft und püriert und ohne jede seelische Vorbereitung für Purzel dann losgelegt. 

Fürs erste Mal hat es auch ganz gut geklappt. Zwar hat Purzels Zunge noch sehr viel versucht das ungewohnte dickflüssige Zeug wieder raus zu schieben, aber es ist doch einiges auch drin geblieben.

Die nächsten Tage mit Pastinake gingen dann auch ganz gut, aber als wir Möhre probiert haben, hat der Purzel sich rundheraus geweigert. 
Auch ein zweiwöchiger (Halbaktiv-)Urlaub mit von der Norm abweichendem Tagesrhythmus ist nicht grade förderlich. 
Zurück zu Hause hat der Purzel dann aber relativ gut Süßkartoffeln verspeist und seit einer Woche bekommt er jetzt mittags auch Kartoffeln dazu. Die isst er auch mit Möhren. Demnächst (wenn wir die riesigen Vorräte aus dem Gefrierschrank aufgebraucht haben) bekommt er dann mal Erbsen oder Brokkoli. 
Die Portionen, die er vertilgt sind inzwischen schon recht beachtlich, 150-200 ml sind meist kein Problem! 

Obstbrei findet Purzel hingegen nicht so toll. Unter Protest kann man ihm ein paar Löffelchen aufzwängen, gematschte Banane toleriert er, aber die große Liebe ist das noch nicht.  

Samstag, 24. Juni 2017

Paco, der Papagei

Heute war ein besonderer Tag. 
Der Krümel hatte seinen ersten großen Auftritt in einer kleinen Aufführung der Kita.
Die ganze Woche über wurde in der Kita mit den Kindern geprobt und heute durften sie uns dann vorführen, was sie da so fleißig einstudiert hatten. 

Zu diesem tollen Ereignis sind auch die Großeltern angereist und zusammen mit ca 100 anderen Eltern, Geschwistern, Omas und Opas haben wir uns in das Pfarrheim gezwängt.
Wir waren wahrscheinlich aufgeregter als der Krümel, der nicht so recht wusste, was eigentlich auf ihn zukommt und schon gar nicht, dass es ein größeres Publikum geben würde als bei so manchem Amateurkonzert. 
Keiner wusste, was uns erwartet, nur dass das Stück "Paco, der Papagei" heißt.

Paco, der Papagei lebte unglücklich und angekettet in einem Laden. Aber eines Tages kann er sich befreien und reist mit einem Schiff um die Welt, wo er Paris, Spanien, Amerika, Ägypten, den Südpol und Afrika bereist und am Ende auf einer Südseeinsel eine neue Heimat findet. Auf der Reise trifft er Pantomimen, Stiere, Toreros, Cowboys, Löwen, Affen, Elefanten, Giraffen, Pinguine, Schlangentänzerinnen, Kamele und Fischer.

Krümel und die anderen Kinder aus seiner Gruppe haben die Möwen dargestellt, die kurz nach der Abreise um das Schiff herumflogen. Das war wirklich unheimlich niedlich, wie sie da im Kreis gerannt sind.
Sowieso war es sehr beeindruckend, dass die Kinder das 40 Minuten lange Stück so toll hinbekommen haben. Selbst die Kleinsten haben toll mitgemacht und alle, Kinder wie Zuschauer, hatten ganz viel Spass!

Danach gab es noch einen kleinen Umtrunk und Kekse für die Kinder, die sich dann auf der Wiese vor dem Pfarrheim erst mal austoben konnten. Dabei war es wieder wunderbar zu sehen, wie der Krümel auch von den großen Kindern mit eingebunden wird und wie gut die sich um ihn kümmern. Er wird seine Freunde nächstes Jahr sehr vermissen, wenn die dann erst mal in der Schule sind.

Wir sind sehr froh und dankbar, dass die Kita (und der Förderverein) diese tollen Erlebnisse ermöglicht!

Donnerstag, 22. Juni 2017

Allgäu Sommer 2017

Am 28.05.2017 sind wir in den langersehnten Urlaub gefahren. Wir wollten noch mal 2 Wochen ausspannen, bevor es nächste Woche für mich wieder zurück zur Arbeit geht. 
Wir haben uns also am Sonntag Abend nach dem Abendessen bei noch brütender Hitze mit einem pickepacke vollgepackten Auto auf den Weg gemacht. Nach kurzer Zeit mussten wir feststellen, dass die Klimaanlage nicht so funktionierte, wie wir uns das vorgestellt hatten. Es war immer noch ziemlich warm im Auto,  die Jungs schwitzten in ihren Sitzen und wir haben dann angehalten, um sie bis auf den Body zu entblättern. 
Wir sind dann aber gut angekommen (mitten in der Nacht), Krümel war natürlich erst mal hellwach und hat sich gefreut. Wir haben schnell ausgeräumt und dann geschlafen. 

Montag morgen nach dem Frühstück ging es erst mal einkaufen und dann haben wir alle Mittagsschlaf gemacht. Das Wetter war toll und wir haben am Nachmittag noch eine kleine Wanderung zum Sonderdorfer Kreuz unternommen. Krümel ist ein Stückchen gelaufen und hat sich dann von Papa tragen lassen, während ich den Purzel auf dem Rücken hatte.

Dienstag haben wir dem Krümel dann einen innigen Wunsch erfüllt und sind Gondel gefahren! Auf dem Berg angekommen haben wir eine (abenteuerliche) Runde zum Schwabenhaus über Stock und Stein gedreht, dort eine Pause eingelegt und sind danach mit der Gondel wieder runtergefahren.

Mittwoch haben die Kinder uns etwas länger schlafen lassen und wir waren vormittags dann nur auf einem kleinen Spaziergang in Richtung Kierwang, bei dem wir die Gleiter beobachtet und Tannenzapfen in den Bach geschmissen haben.


Nachmittags haben Krümel und Jonas Onkel Tammo vom Bahnhof abgeholt.
Donnerstag bevor dann auch Onkel Jan kam, haben wir alle zusammen gefrühstückt und sind danach noch mal zum Sonderdorfer Kreuz aufgestiegen.

Die Männer waren noch einkaufen und abends waren wir dann essen,

Freitag haben wir uns dann die Panoramatour vorgenommen, die bei keinem Allgäu-Urlaub fehlen darf. Während Jonas und ich mit den Jungs mit dem Bus nach Ofterschwang zur Bergbahn gefahren sind, sind Jan und Tammo gelaufen. Zu Krümels großer Freude ging es dann mit der Seilbahn  hinauf aufs Ofterschwanger Horn. Dort allerdings erwartete uns neben einer großen Herde Kühe auch ein dicker Regenschauer.
Wir sind also direkt erst mal eingekehrt und haben bei Cola und Apfelsaft den Regenguss ausgesessen.
Als es dann nachliess haben wir uns auf den Weg gemacht. Der Krümel sass zunächst noch bei Jonas in der Kraxe, aber relativ bald (als es dann auch nicht mehr regnete) konnten wir ihn überzeugen selbst zu laufen und ab da hat er praktisch die ganze Panoramatour alleine bewältigt.


 Sogar die Gipfelkreuze vom Rangiswanger Horn und Weiherkopf haben wir mitgenommen und dabei riesiges Glück mit dem Wetter gehabt. Als wir auf dem Weiherkopf waren zog es zu und wir konnten sehen, dass es auf dem Rangiswanger Horn schon noch dunkler wurden. Wir sind dann mit der Gondel dem schlechten Wetter davon gefahren und im Tal ist es erst angekommen, als wir schon wieder im Trockenen saßen!

Für Samstag hatten wir uns dann eine neue Tour vorgenommen, die uns von vielen Seiten empfohlen worden war: die Sonnenköpfe bei Schöllang. Diese Tour stellte uns aber erst mal vor ein logistisches Problem, denn wir passten ja nicht alle in unser Auto und die Anfahrt war zumindest zu lang, um zu Fuß zu gehen, selbst bei Jan und Tammos Tempo. Also haben die beiden sich auf gemacht nach Fischen und wir sind zum Startpunkt gefahren, da hat Jonas mich un die Jungs abgesetzt und die anderen beiden in Fischen abgeholt, das hat zumindest etwas Fahrzeit gespart.

Frohen Mutes sind wir dann losgestapft, einer Empfehlungsroute aus dem Internet folgend.



Es ging recht bald recht steil hoch und bei strahlendem Sonnenschein kamen wir bald ganz schön ins Schwitzen.


Es zeichnete sich dann langsam ab, dass die geplante Tour für ungeübte Wanderer mit kleinen Kindern vielleicht doch eine Nummer zu groß ist und so haben wir dann beschlossen umzudisponieren.


Wir haben uns getrennt und Jonas und ich sind mit den Kindern auf dem Rücken (Krümel war ein gutes Stück gelaufen und noch oder schon wieder totmüde) auf direktem Wege zum Sonnenkopf gewandert, während Jan und Tammo auch noch den Heidelbeerkopf und Schnippenkopf mitgenommen haben.


Der Weg hoch war schon sehr steil und anstrengend, vor allem mit 9 bzw. 15 Lebendkilos. Die Kinder haben den Aufstieg weitestgehend verschlafen.


Wir haben es aber hoch geschafft und Tammo und Jan kamen nur wenig später am Gipfelkreuz an. Die Aussicht war fantastisch und wir haben kurz gerastet bevor wir uns dann wieder an den Abstieg gemacht haben.


Der hatte es auch in sich, es ging teilweise sehr steil abwärts und es war geröllig. Die Tour war echt schön und in der Gegend kann man wohl noch viele schöne Wanderungen machen, aber das nächste Mal dann erst, wenn das jüngste Kind mindestens in der Grundschule ist und alle selbst laufen können ;)


Zurück am Auto haben Jan und Tammo sich zu einem wohlverdienten Snack in die Hütte verzogen, während Jonas erst mal mich und die Kinder zurückgefahren hat.

altbekannter Balkonausblick

Sonntag war schlechteres Wetter angesagt, weshalb wir uns entschieden hatten dem Krümel einen weiteren Wunsch zu erfüllen und Bahn zu fahren. Die Strecke nach Lindau war von der Dauer her passend, ist sehr schön und auch Lindau ist immer wieder einen Besuch wert.

Archivfoto von 2012

Das Wetter hat leider zunächst nicht kooperiert. Als wir ankamen hat es erst mal geschüttet wie aus Eimern und wir mussten unter den Sonnenschirmen eines Cafes Unterschlupf suchen.

Archivfoto

Wir haben bei wehcselhaftem Wetter dann eine Runde durch die Stadt gedreht und waren zum Schluss noch Kuchen essen im bayrischen Hof (desaströser Service!). Als wir uns dann auf den Rückweg machten (relativ früh, weil wir für abends einen Tisch reserviert hatten) , wurde das Wetter langsam besser.

Archivfoto

Auf der Rückfahrt mit dem sehr flotten Regionalexpress, der in sich den Kurven sehr weit neigt ist mir erst mal kotzschlecht geworden. Ich war heilfroh, als wir wieder zurück waren. Abends sind wir dann noch (abschieds-)essen gegangen und Montag morgen haben Jan und Tammo sich dann wieder auf den Heimweg gemacht.

Wir waren nachmittags aufgrund des anhaltenden schlechten Wetters im Minimobil in Sonthofen. Krümel hat die Ausstellung gefallen, vor allem die Eisenbahn hat es ihm natürlich mal wieder angetan.

Dienstag hat Jonas morgens unser Auto in die Werkstatt gebracht, wegen der Klimaanlage (die man bei den Tagestemperaturen eigentlich gar nicht mehr brauchte). Die war dann auch relativ flott repariert und wir haben beschlossen, noch am Abend den Heimweg anzutreten, weil auch für die nächsten Tage noch schlechtes Wetter angesagt war und mehrere Tage mit den Kindern in einem Zimmer dann doch anstrengend werden. Wir haben also gepackt und aufgeräumt und Reste gegessen. Gegen 19.00 Uhr haben wir uns auf den Heimweg gemacht.

Da könnte unsere Urlaubsgeschichte jetzt zu Ende sein. Ist sie aber nicht.

Gegen 23.00 Uhr waren sir kurz hinter Frankfurt und da ging plötzlich das Öldrucklämpchen im Auto an. Ein schneller Check im Internet (wir hatten klugerweise die Anleitung des Autos zu Hause vergessen) ergab, dass wir wohl besser nicht weiterfahren sollten.
Bis zum nächsten Rastplatz sind wir dennoch gefahren und da hab ich dann erst mal meinem leicht zu überredenden ich gedankt, dass es sich vor einiger Zeit hat eine ADACPlus Familien Mitgliedschaft (vorher war ich nur normales Mitglied)  aufschwatzen lassen.
Ich hab also den ADAC gerufen, nochmal drauf hingewiesen,dass unsere Kinder mit im Auto sitzen und dann haben wir gewartet....
2 Stunden, mitten in der Nacht.
Gegen 1 Uhr, nachdem wir noch 2 Mal da angerufen und nachgefragt hatten kam dann endlich der Abschleppwagen (oder in Krümels Worten: kleiner Autotransporter). Der sollte uns dann zur nächsten Werkstatt schleppen. Wir sollten in ein Hotel. Die nächste Werkstatt war in Butzbach,... einem Minikaff in Hessen, wo wir also nun um 2 Uhr nachts erst mal ein Hotelzimmer finden mussten.
Ich kürze das Hin und Her über die Befugnisse des Abschleppwagenfahrers und die Schwirigkeit in Butzbach ein Taxi zu bekommen etwas ab. Um 2.30 Uhr war ich mit den Kindern im Hotel und Jonas war unterwegs zu der Werkstatt, gegen 3.00 Uhr waren wir im Bett.
Nach einer unruhigen Nacht haben wir am nächsten Morgen erst mal geklärt wie es weitergeht. Aus dem Hotel mussten wir ja zeitnah auschecken, um nicht eine zweite Nacht in Rechnung gestellt zu bekommen. Der ADAC würde aber keine zweite Nacht bezahlen, sondern sollte das Auto nicht am gleichen Tag noch repariert werden können, uns einen Mietwagen zur Verfügung stellen und unser Auto zu unserer Werkstatt nach Münster transportieren.
Ob unser Auto am gleichen Tag repariert werden konnte wussten wir aber noch nicht, weil die Werkstatt noch nichts gemacht hatte.

Wir haben dann erst mal gefrühstückt und ich bin schnell in die überschaubare Innenstadt geflitzt, um eine Hose für Krümel (im Auto hatten die ja nur Schlafanzüge an und der Koffer mit seinen Hosen war noch im kaputten Auto in der Werkstatt) und Zahnbürsten und Duschzeug (welchen wir nie mitnehmen, weil es das in der Ferienwohnung ja gibt) zu besorgen.
Die Mitarbeite im Hotel waren glücklicherweise sehr hilfsbereit und mitfühlend und haben nicht auf die Check-out-Zeit gepocht, sondern uns zugestanden, uns Zeit zu lassen.
Gegen 11.00 Uhr haben wir und dann aber trotzdem mal fertig gemacht, unser Gepäck eingestellt und dann sind wir zu Fuss los, um unser Zwangsurlaubsziel zu erkunden. Gegen mittag wollte sich die Werkstatt melden.


Butzbach stellte sich als durchaus ansehnliches und pittoreskes Örtchen heraus. Wir haben einen sehr schönen Spielplatz gefunden, wo der Krümel sich erst mal austoben konnte.


Die Werkstatt meldete sich dann auch recht bald un hat uns mitgeteilt, dass das Auto auf jeden Fall an dem Tag nicht mehr fertig würde, so dass dann die Option mit dem Mietwagen in Kraft trat.
 Ich habe noch mal mit dem ADAC telefoniert, wir sind zurück zum Hotel und haben ein Taxi bestellt und habend ann erst den Mietwagen abgeholt, dann unseren Kram aus dem Auto geholt und haben und dann mit unserer neuen Familienkutsche auf Zeit (ein Opel Zafira) auf den Heimweg gemacht!


Unser Auto ist aktuell noch nicht in Münster angekommen, wir sind also zur Zeit autolos, was etwas nervig ist, weil ich ja seit 2 Wochen wieder arbeite und jetzt Bahn fahren muss...

Auf Wiedersehen Autochen!



Montag, 22. Mai 2017

Krümelismen Vol.9

* Letztens haben wir in einem Katalog einen roten Staubsauger gesehen. Krümels Kommentar: "Bobby Car"

* 7.00 Uhr morgens, Krümel ist schon auf, er holt die Triangel und läuft durch die Wohnung "Mooorgenkreis" (das machen die in der Kita)

* Auf einer Hochzeit auf der wir waren wurden Luftballons mit Karten dran (die der Finder zurückschicken soll) steigen gelassen und als das geschehen war, hat der Krümel mit völlig entsetzten Gesicht und Tränen in den Augen umhergeguckt. Er hat einfach nicht verstanden, warum die ganzen Luftballons weggeflogen sind. Wir konnten ihn beruhigen, indem wir ihm erzählt haben, dass andere Leute die Ballons finden und sich dann freuen. Aber das hat ihn noch Tage später beschäftigt.  

Samstag, 20. Mai 2017

Krümel-Update

* Krümel ist 2,5 Jahre alt. 
* Er ist ca 90 cm groß und 15 kg schwer.
* Er trägt Kleidergröße 92/98 (Hosen auch noch 86), Schuhgröße 25 und Windelgröße 5 von Aldi, was wohl 5+ bis 6 von den anderen Anbietern entspricht.
* Krümels Hände sehen im Moment wieder ganz schlimm aus. Sie sind rau, wund, aufgesprungen und jucken und tun ihm weh. Er will sich allerdings auch partout nicht eincremen lassen.
* Vorletzte Woche hatte Krümel am Samstag ein ganz besonderes Souvenir aus der Kita mitgebracht: Kopfläuse! Die haben wir dann mit Läusemittel, Nissenkamm und Haarshampoo bekämpft.
* Krümel schläft wie gehabt von 19.00/19.30 bis 6.30/7.00 und mittags 2-3 Stunden. Während Jonas weg war ist der Krümel nachts ziemlich oft in meinem Bett gelandet ("Mama, Papa Bett schlafen"), was mit unruhige Nächte beschert hat, aber seit Jonas wieder da ist schläft der Krümel auch wieder besser. 
* Essen ist auch unverändert. Morgens ist es immer eine Herausforderung ihm zu entlocken, was er möchte. Oft isst er Toastbrot ("das Brot, Mama heiß machen"), mal mit mal ohne Erdnussbutter, mal Cornflakes, mal Haferflocken, mal nur einen Apfel oder einen Joghurt. In der Kita isst er wohl ganz gut, zu Hause so naja. Bei vielem heißt es direkt "mag Krümel gar nicht" ("nicht" gibt es bei ihm nicht, immer nur "gar nicht"), manche Sachen, von denen man es nicht unbedingt erwartet (Käse-Lauch-Suppe) isst er aber. Brot in allen Formen, Nudeln, Reis, Pommes, Eier, Käse, Joghurt, Würstchen, Mango, Melone, Gurke, Möhren, Weintrauben mag er gerne. Und natürlich seine geliebte "Kokolade". Besonders Smarties liebt er! Seit Ostern versuchen wir in kleinen Schritten die Schokoladenvorräte zu vernichten. Natürlich gehen auch Eis, Kekse und Gummibärchen immer. Sonntags morgens gibt es jetzt immer einen neuen Krümel-Favoriten: "Ba-na-nen-mi-elch".
* Beim Abendessen sagen wir immer "Guten Appetit" und Krümel sagt jetzt immer "Danke Mama/Oma/Papa Essen kochen" Er kriegt das ziemlich gut hin, die richtige Person zu benennen und das, was sie getan hat (kochen/kaufen/machen/bringen). 
* Krümels Sprache entwickelt sich rasant im Moment. Ich würde zwar nicht unbedingt sagen, dass er aufgeholt hat, aber er auf jeden Fall gewaltige Fortschritte gemacht. Er spricht immer noch etwas undeutlich und die Namen mancher Dinge muss man ihm hundertmal sagen, bis er sie behält. Aber er spricht inzwischen in 5-6 Wort-Sätzen, benutzt immer häufiger Personalpronomen ("Ich mache das" anstatt "Krümel macht das") und wird auch von Außenstehenden weitestgehend verstanden. Er hat ein grobes Verständnis für Zeiten (gestern ist vorbei, morgen/gleich/später kommt noch) und versteht eigentlich alles was man ihm sagt. Er weiß wann man bitte und danke sagt und tut das auch meistens. 
* Einhergehend mit der Sprachentwicklung merkt man auch, dass der Krümel sich intellektuell weiterentwickelt. Er erinnert sich an Dinge, die auch schon länger zurückliegen und kann Verbindungen herstellen (wir fahren demnächst in "Urlaub Bergen", da waren wir ja schon mal und da kann man "Gondel fahren, bumm bumm bumm bumm, Skifahren, Schnee"; die Jacke hat Tante Wuiwui geschenkt). Er erkennt auch in Büchern Dinge wieder, die er im wahren Leben gesehen hat und umgekehrt und dabei hat er nicht nur ein erstaunliches Gedächtnis, sondern ist auch beeindruckend aufmerksam, vor allem für Kleinigkeiten. Wenn Krümel sagt, dass irgendetwas irgendwo ist (Flugzeug am Himmel, Ampel rot,...) dann stimmt das. Er hat echte Adleraugen und nimmt so unglaublich viel von seiner Umwelt war, was wir ausblenden. Er bemerkt auch sofort, wenn in der Wohnung etwas verändert ist (Fingerfarbe vom Fenster geputzt, neues Bild aufgehangen, etc.).
Und man merkt auch, dass es ihn wirklich anstrengt, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Manchmal redet er im Schlaf, kommt Tage später auf Ereignisse zurück, die ihn bewegt haben oder ist schlichtweg erschöpft.
* Trotzig ist der Krümel auch ab und an, ich würde allerdings nicht sagen, dass er so richtige Trotzanfälle hat,. er ist eher knötterig. Er weint dann und schreit auch manchmal, aber er fängt nicht an auf den Boden zu stampfen, zu Hauen oder so was in der Richtung. Er weint nur dicke Krokodilstränen, motzt und meist beruhigt er sich nach einer Weile wieder.
* Inzwischen lässt der Krümel sich auch ab und an mal was vorlesen, auch wenn er es nach wie vor bevorzugt selbst zu gucken und zu erzählen/kommentieren. Neue Favoriten sind Elmar der Elefant (der "BUUUUHH" macht, was Krümel natürlich großartig findet) und Dr. Brumm (der immer "Tonnerwetter" sagt).
* Krümel spielt auf dem Spielplatz im Moment am liebsten im Sand. Er siebt, schaufelt und gräbt und ist nicht gewillt sein Spielzeug zu teilen. Da wird dann schon mal alles weggeräumt, sobald ein anderes Kind in Sicht kommt. Wir arbeiten daran ;)
* Puzzeln ist im Moment auch ganz hoch im Kurs. Zu denen wo man die richtigen Teile (Tiere, Autos, etc) in die passende Form stecken muss sind nun auch "richtige" Puzzel dazugekommen (solche auf einer Pappunterlage). Krümel kennt jedes Teil und weiß auch ganz genau wo es hingehört, allerdings fehlt ihm ein bisschen das Durchhaltevermögen, bis alle 30+ Teile wieder an der richtigen Stelle sind. 
* Krümels Spielen hat sich auch wahnsinnig entwickelt. Besonders in seiner Küche strickt er sich Geschichten um seine Tätigkeiten. Er kocht "Nudeln, Kartoffel, Reis", deckt auf seinem Hocker den Tisch für "Mama, Papa, Purzel, Krümel, Oma, Opa, Oma, Markus (?!?! das ist der Kita-Caterer!)" gießt "Bananenmielch" oder "Blubberwasser" ein, warnt uns, dass das Essen noch dampft und wir pusten müssen, stellt die Teller zum Erwärmen in seine Mikrowelle und macht dazu die passenden Geräusche. Auch mit seinen Duplofiguren spielt er Mini-Geschichten. Besonders gerne betankt er die Fahrzeuge, aber häufig macht das Männchen sich auch Frühstück und badet oder geht ins Bett.
Letztens hat er mit seinem Werkzeug die Kugelbahn repariert, was ziemlich süß war. eines der Teile die man da runterkugeln lassen kann sieht so aus, wie die Enden und er wollte das austauschen. 
* Als Jonas wiedergekommen ist, ist für Krümel ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen: 
er durfte mit Papa ("Eisen")bahn fahren. Die beiden sind vom Flughafen in Düsseldorf mit dem Zug nach Münster gefahren. Krümel fands toll und möchte jetzt natürlich gerne noch mal Bahn fahren. 
* Mit dem Purzel kommt Krümel weiterhin gut zurecht. Auch wenn der kleine Bruder noch nicht viel kann, bindet Krümel ihn ein, fragt nach ihm und kümmert sich um ihn. Er redet mit Purzel, gibt ihm den Schnuller oder Spielzeuge, spielt Kuckuck und zeigt ihm Bücher. Beim Abendessen wird regelmäßig darauf verwiesen, dass Purzel "klein, groß werden, lernen Stuhl kaufen". (Purzel ist noch zu klein zum Mitessen, er muss erst noch groß werden und essen lernen und dann bekommt er auch einen eigenen Stuhl, zum am Tisch sitzen, den wir noch kaufen müssen). Häufig legt sich Krümel zu Purzel unters Trapez oder er hält seine Hand. Sogar ein paar von den (Baby)Spielsachen hat Krümel inzwischen abgegeben.